Kompetenzen

Innovationen in der Berufsbildung

Die duale Berufsausbildung bedarf nicht nur kontinuierlicher curricularer Neujustierungen in der Ordnungsarbeit. Sie muss auch in der Lage sein, systemisch auf den Wandel ökonomischer und gesellschaftlicher Strukturen zu reagieren. Das betrifft den Umgang mit Heterogenität und einer zunehmenden Diversität von Lebensentwürfen und Bildungsverläufen ebenso wie die Anforderungen, die sich aus der Notwendigkeit lebensbegleitenden Lernens ergeben. Dieses gilt es durch Beratung, tragfähige Finanzierungsmodelle und zielgruppengerechte Angebote in der Gesellschaft zu verankern.

Das f-bb unterstützt den kontinuierlichen Prozess der Aktualisierung und Verbesserung im System der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Wir untersuchen qualifikationsrelevante betriebliche Veränderungen und evaluieren Ausbildungsgänge, betriebliche Ausbildungskonzepte und Prüfungsformen. Wir erarbeiten Vorschläge für neue Berufsprofile oder Berufsstrukturmodelle und entwickeln Konzepte der Qualitätssicherung betrieblicher Ausbildung. Wir entwickeln und erproben Qualifizierungsstrategien, die Lernen und Arbeiten verknüpfen.

Ein wichtiger Innovationstrend ergibt sich heute aus der Forderung nach nachhaltiger Entwicklung. Er wird Wirtschaft und Arbeitswelt grundlegend verändern. Produktion und Dienstleistungen sollen künftig so ausgerichtet werden, dass sie ökonomisch, ökologisch und sozial verträglich sind – für alle Menschen und die kommenden Generationen weltweit. Dies verlangt veränderte Vorgehensweisen, Verfahren und Abläufe in der Wirtschaft. In den Berufen und Tätigkeitsfeldern werden sich daher Kompetenzanforderungen wandeln – hin zu systemischem Denken und Interdisziplinarität, zu interkultureller und Schnittstellenkompetenz. Das f-bb beteiligt sich an der Entwicklung von Konzepten der Berufsbildung für eine nachhaltige Entwicklung.

Projekte

Wissenschaftliche Begleitung für den Modellversuchsförderschwerpunkt "Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung“

Das f-bb ist im Förderschwerpunkt des Bundesinstituts für Berufsbildung in der Förderlinie II „Entwicklung von Umsetzungskonzepten und Indikatoren für nachhaltige Lernorte in der dualen Berufsausbildung“ tätig. Zu den Aufgaben zählen Vernetzung der Projekte, Evaluation der Ergebnisse und Ableitung transferierbarer Handlungsmodelle.

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Standardisiertes Qualifizierungskonzept zur Integration der Hochvolt-Technik in die Duale Berufsausbildung im Rahmen des "Schaufensters Elektromobilität"

Exemplarisch für das Berufsbild der Kfz-Mechatroniker wurde ein Qualifizierungskonzept im Bereich Hochvolt-Technik entwickelt, pilotiert und evaluiert, das in die gestaltungsoffene Ausbildung integriert werden kann.

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JOBSTARTER – Regionalbüro Süd

Das JOBSTARTER-Regionalbüro Süd ist eines von vier bundesweit etablierten Regionalbüros. Es unterstützt die JOBSTARTER-Programmstelle und die Servicestelle Bildungsketten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bei der Umsetzung bildungspolitischer Maßnahmen des Bundes zur Entwicklung dauerhafter, nachhaltig in der Region verankerter Unterstützungsstrukturen für KMU zur unmittelbaren Ausbildungsintegration von Jugendlichen.

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Publikationen

Leitfaden "Qualität der betrieblichen Berufsausbildung", hrsg. v. Bundesinstitut für Berufsbildung

Barkholz, S./Düz, F./Fischer, M./Foller, M./Gaylor, C./Kohl, M./Kretschmer, S./Reglin, Th.

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Ihre Ansprechpartner

Dr. Matthias Kohl
Telefon: +49 911 27779-868
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Ursula Krings
Telefon: +49 911 27779-25
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Andrea Mohoric
Telefon: +49 30 4174986-46
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