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Editorial

Jenseits von Stereotypen: Berufsorientierung in Deutschland

Viele bekommen sie in jungen Jahren und auch danach immer wieder gestellt, diese kleine Frage, hinter der eine große Herausforderung bei der Beantwortung steckt: „Was möchtest du mal werden?“ Auf dem Weg zu einer Antwort gibt es zahlreiche Faktoren, die die Berufsorientierung beeinflussen: Eltern, Freunde, Schule, Social Media …

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Was möchtest du mal werden…?

Anforderungen an die Berufsorientierung in Deutschland

Was möchtest du denn mal werden, wenn du groß bist? Das ist eine Frage, die uns schon ganz früh beschäftigt und sicherlich jede*r schon mal gehört hat. Berufsorientierung im klassischen Sinn setzt in Deutschland systematisch (erst) in der 7. Klasse an. Dabei lassen sich im Lehrplan große Unterschiede zwischen den Bundesländern und in den Schularten feststellen. Weiterhin ist eine Vielzahl an Akteuren mit unterschiedlichen Ausgangsbedingungen, Anforderungen und Aufgaben beteiligt: allen voran Kinder und Jugendliche selbst, aber auch Lehrer*innen, Eltern, Arbeitsagenturen, Kammern, Verbände und Betriebe. Klar ist, so groß die Vielfalt der Berufe in Deutschland ist, so vielfältig sind die Angebote und Anbieter von Berufsorientierung – an Ideen mangelt es nicht. Aber woran mangelt es dann? Oder passt alles so wie es ist?

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Jenseits von Stereotypen

Wie eine klischeefreie Berufsorientierung Jugendlichen hilft, ihre Selbstwirksamkeit zu stärken

Historisch haben Geschlechterstereotypen und gesellschaftliche Erwartungen die berufliche Orientierung von Jugendlichen in Deutschland stark beeinflusst. Diese geschlechterbasierten Ungleichheiten in der Berufswahl bestehen bis heute.

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Potenziale erkennen und Wege aufzeigen

Berufsorientierung für Menschen mit Behinderung im ländlichen Raum

Interview mit Emily Schmidt, Beraterin für berufliche Rehabilitation und Teilhabe in der Jugendberufsagentur im Landkreis Bautzen

Frau Schmidt, welche Zielgruppen haben Sie im Blick?

Ich habe die jungen Menschen mit Lernbehinderung an den Förderschulen im Blick, aber auch Menschen mit geistiger, körperlicher oder psychischer Behinderung im Landkreis Bautzen und Görlitz. Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Ersteingliederung von Menschen. Das heißt, Unterstützung für diejenigen, die erstmalig in das Ausbildungs- oder Arbeitsleben integriert werden sollen.

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Information versus Zufall

Berufliche Orientierung für den Queraufstieg

Bundesweit brechen nahezu 30 Prozent aller Studierenden ihr Bachelorstudium ab, im Masterstudium sind es knapp 20 Prozent (Heublein, Richter & Schmelzer 2020, S. 2, 7). Der Fachkräftemangel und die Herausforderungen bei der Besetzung freier Ausbildungsplätze verstärken den Blick auf Studienabbrechende als interessante Zielgruppe. Während es für Studienabbrechende immer mehr Möglichkeiten gibt – beispielsweise verkürzte Ausbildungsgänge – verfügen die Betroffenen oftmals nur über geringe Kenntnis zu Karrierewegen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Eine gute Berufs- und Studienorientierung ist also gefragt. Genau hier setzt das  Projekt „Beratungsnetzwerk Queraufstieg – Vernetzt beraten zum Thema Studienabbruch in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen“ an. Es trägt dazu bei, das Thema Studienabbruch zu entstigmatisieren, indem es bestehende Beratungsangebote in den vier Bundesländern vernetzt, erweitert und sichtbar macht.

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Transparent, nah an der Praxis und für alle!

Handlungsansätze am Übergang Schule - Beruf

Ob im Dienstleistungsbereich oder Handwerk - immer mehr Unternehmen finden keine Auszubildenden, die sich für ihre Branche interessieren und zu ihnen passen. Gleichzeitig bleibt eine erschreckend hohe Anzahl junger Menschen trotz intensiver Bemühungen ohne Ausbildungsplatz. Die Passungsprobleme zwischen Ausbildungsangebot und -nachfrage, die sich durch den demographischen Wandel verstärken, machen deutlich, dass weiterhin Handlungsansätze voranzutreiben sind, die allen interessierten jungen Menschen eine sichere Perspektive in der beruflichen Ausbildung ermöglichen.

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