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22.01.2019

Mobile Angebote aufbauen und verbessern - Neuer Leitfaden enthält Tipps und Tricks für Beratungsdienstleister

Möglichst alle zu erreichen, die einen bestimmten Beratungsbedarf haben, ist ein Anliegen der meisten Beratungsangebote. Unter bestimmten Umständen kann es sich lohnen, Beratung in die Fläche zu bringen, damit sie von mehr Ratsuchenden in Anspruch genommen werden kann. Mobile Beratung zeichnet sich dadurch aus, dass das Angebot an mehreren, ggf. wechselnden Standorten außerhalb der eigenen Räumlichkeiten stattfindet. Die neue Publikation der durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Fachstelle Beratung und Qualifizierung des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ enthält Tipps und Tricks für Beratungsdienstleister, die ein mobiles Angebot aufbauen oder ein bestehendes verbessern möchten.

Zentrale Fragen, die bei der Konzeption, dem Aufbau und der Umsetzung mobiler Beratung zu beachten sind, werden erläutert. Dabei spielen die technische Ausstattung des Beratungssettings und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern eine wichtige Rolle. Letztere sollte man in ihrer Bedeutung nicht unterschätzen, da sie Ressourcen für die Beratung zur Verfügung stellen, im Beratungsprozess unterstützen und ggf. durch die eigenen Zuständigkeit zu Synergieeffekten beitragen können. Auch Vorschläge, wie das Beratungsangebot bekannter gemacht werden kann, sind im Leitfaden enthalten. Sowohl gegenüber Ratsuchenden, aber auch gegenüber Kooperationspartnern sollten Beratungsleistung und -kontext transparent kommuniziert werden, um trotz des mobilen Ansatzes Klarheit, Kontinuität und Verlässlichkeit zu gewährleisten. Die geschickte Gestaltung von Terminvergabe und -organisation reduziert den Aufwand und erhöht die eigene Effizienz. Für eine hohe Beratungsqualität sind mehrere Faktoren entscheidend. Dazu gehören systematisches Wissensmanagement, die Berücksichtigung der speziellen Anforderungen an mobil Beratende wie Selbstorganisationsfähigkeit, Flexibilität sowie hohe physische und psychische Belastbarkeit und deren Einbindung in regelmäßige Austauschformate in der eigenen Organisation und/oder im Netzwerk.

Handlungsempfehlungen sowie Beispiele gelungener Praxis runden die Publikation ab und dienen Beratungsdienstleistern als praktische Unterstützung für den Aufbau und die Organisation ihrer mobilen Angebote. Entstanden ist der Leitfaden „Mobil beraten“ auf Grundlage der Praxiserfahrungen von Expertinnen und Experten mobiler Beratungsangebote innerhalb und außerhalb des Förderprogramms IQ.

Die Publikation ist kostenfrei auf unserer Homepage verfügbar. 

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