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Severing, E.

Eine neue Lernkultur – gegen die institutionalisierte Berufsbildung oder mit ihr?

Aufsatz (Sammelwerk)
Erscheinungsjahr: 2003

In: Arbeitsgemeinschaft betriebliche Weiterbildungsforschung e.V. (Hg.): Weiterlernen - neu gedacht. Schriften zur beruflichen Weiterbildung, Heft 78. 2003, S. 193-200

Wenn es um die Frage geht, auf welche Weise berufliches Wissen im Anschluss an die Ausbildung in Zukunft erworben und aktualisiert werden kann, bezieht sich die Antwort heute außerhalb der berufspädagogischen Zirkel nur noch selten auf das institutionalisierte Bildungswesen. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen selbstständigere Formen des Wissenserwerbs wie das Lernen am Arbeitsplatz und im sozialen Umfeld oder das Lernen mit neuen Medien. Aus didaktischer Sicht wird erwartet, dass auf diese Weise zwar weniger systematisch als in Lehrgängen und Seminaren, dafür aber authentischer, daher nachhaltiger und problemorientierter gelernt werden kann. Aus bildungsökonomischer Sicht wird erwartet, dass die in der institutionellen Weiterbildung notwendigerweise bestehende Kluft zwischen den Inhalten vorausgeplanter Curricula und den volatilen Anforderungen an komplexen Arbeitsplätzen beim selbstständigen, situativen Lernen weitgehend geschlossen werden könne und daher Fehlplanungen und teures „Lernen auf Vorrat“ vermieden werden könnten. Die selbstständigen Formen des Lernens werden unter dem Schlagwort der „Neuen Lernkultur“ zusammengefasst. Mehr

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