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Wissenschaftliche Untersuchung des Projektes „Märkische Beratungs- und Unterstützungsstelle (MäBuS)“

Ziel der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts war es, Wirkungen der Arbeit der „MäBuS“ zu dokumentieren und intendierte Ressourceneinsparungen zu verifizieren.

Die wissenschaftliche Begleitung fokussierte dabei drei Analyseebenen. Bei der Analyse der Ausgangslage und Rahmenbedingungen (Strukturanalyse) wurden die kontextuellen Faktoren der Projektumsetzung in den Blick genommen. Zweitens wurde, mittels qualitativer Interviews, eine Einschätzung relevanter Akteure zu den vom Projekt eingeleiteten strukturellen und funktionellen Veränderungen erstellt. Drittens schließlich untersuchte die wissenschaftliche Begleitung die Wirkungen des Projekts auf die Zielgruppen Fachkräfte, Eltern, Sorgeberechtigte sowie Schüler/innen mittels qualitativer Interviews  (Wirkungsanalyse). Aus den Erkenntnissen der Analyse wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet und die handelnden Akteure bei der (Weiter-)Entwicklung der Zielstellungen unterstützt..

Inklusion und inklusive Bildung werden spätestens seit der Ratifizierung des „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (kurz „Behindertenrechtskonvention“) der Vereinten Nationen (UN) durch die Bundesregierung Deutschlands im Jahr 2009 als ein zentrales bildungspolitisches Thema hierzulande deklariert. Inklusive Bildung hat zum Ziel, dass allen Menschen die gleichen Möglichkeiten zur Verfügung stehen, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre Potenziale entwickeln zu können – unabhängig von individuellen, sozialen, ökonomischen oder körperlichen Voraussetzungen. Mit der „Märkischen Beratungs- und Unterstützungsstelle (MäBUS)“ wurde 2016 in Brandenburg eine Beratungsstelle für Fachkräfte und erste niedrigschwellige Anlaufstelle für Eltern bzw. Sorgeberechtigte von Kindern und Jugendlichen mit Förder- und Unterstützungsbedarf installiert. Vor dem Hintergrund, dass an der Umsetzung von inklusiver Bildung vier Systeme beteiligt sind (Bildung, Gesundheit, Soziales und Jugend), soll mit der Beratungsstelle darüber hinaus das Prinzip der „Hilfen aus einer Hand“ erprobt werden, d.h. eine systematische Abstimmung zwischen den verschiedenen Einrichtungen und Verwaltungsbehörden durch multiprofessionelle Fallteams erreicht werden. Gefördert wird das zunächst auf zwei Jahre angelegte und um weitere zwei Jahre verlängerte Modellprojekt aus Mitteln des Landes Brandenburg und des Landkreises Märkisch-Oderland.

Auftraggeber

Laufzeit

01.09.2017 - 30.06.2018

Ihr Ansprechpartner

Lorenz Holthusen
Telefon: +49 30 4174986-45
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