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Neuer Test bringt Licht ins Dunkel - Kompetenzen feststellen bei Personen ohne Berufsabschluss

Geflüchtete, Zugewanderte und Arbeitsuchende ohne formalen Berufsabschluss können mit Hilfe des neu entwickelten Testverfahrens MYSKILLS besser in den Arbeitsmarkt integriert werden. Alle Arbeitsagenturen und Jobcenter bieten den computergestützten Test derzeit in acht Referenzberufen an. Im Jahresverlauf folgen 22 weitere Berufe. Als wissenschaftlicher Projektpartner hat das f-bb die Einführung der Verfahren in der Erprobungsphase eng begleitet. Von großem Nutzen kann der Test insbesondere in Branchen und Berufen sein, die Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen haben. Ein Beispiel ist der Verkauf. 

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Näher dran an den Ratsuchenden - im Ausland erworbene Kompetenzen anerkennen in Bayern

Schlüssel für eine gelingende Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten ist die Anerkennung von Berufsabschlüssen, die im Ausland erworben wurden. Die Personen erhalten im besten Fall einen Nachweis über die Gleichwertigkeit ihres beruflichen Abschlusses mit einem deutschen Abschluss. Und auch wenn die volle Gleichwertigkeit nicht festgestellt wird, profitieren Antragstellende vom Prozess: Mit einer Teilanerkennung wird immerhin eine Grundlage erworben, mit Hilfe derer Weiterbildungen geplant werden können. Um die Antragstellung für die Zielgruppe weiter zu vereinfachen, wurde die Anerkennungsberatung in Bayern flächendeckend ausgebaut. Gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration hat das bfz fünf Anerkennungsberatungsstellen in Ingolstadt, Bamberg, Landshut, Regensburg und Würzburg eingerichtet. Die bfz Bildungsforschung begleitet die Stellen auf fachlicher Ebene und führt Schulungen zum Themenbereich der Anerkennung für die Beratungsfachkräfte durch.

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Eine Brücke in den Arbeitsmarkt - Kompetenzen entwickeln bei Geflüchteten mit Hochschulabschluss

Die Anerkennung von Kompetenzen ist eine wichtige Voraussetzung, um sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu etablieren. Häufig reicht die Anerkennung der beruflichen Qualifikation alleine aber nicht aus. Geflüchtete und Neuzugewanderte müssen potenzielle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auch davon überzeugen, dass sie ausreichende Sprachkenntnisse mitbringen – vor allem in der jeweiligen Fachsprache. Neben spezifischen Sprachkursen spielen bei der Arbeitsmarktintegration persönliche Kontakte und ein großes Netzwerk eine wichtige Rolle. Hier setzen die „virtuellen Brückenmaßnahmen“ der IQ Fachstelle „Beratung und Qualifizierung“ am f-bb an. Wie Abdul aus Irak davon profitiert hat, lesen Sie

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Teilqualifizierungen - f-bb untersucht Erfolgsfaktoren verschiedener Konzepte

Bereits seit Mitte der 2000er-Jahre werden die Möglichkeiten modularer Qualifizierungsformen, sogenannter Teilqualifizierungen (TQ), in Fachwissenschaft und Politik diskutiert. Mit diesem Instrument wird versucht, Kompetenzen bei bestimmten, bisher im Regelsystem der Berufsausbildung nur schwer integrierbaren Personengruppen zu entwickeln. Dadurch soll geringqualifizierten Erwachsenen ein Berufsabschluss ermöglicht oder durch Nachqualifizierungsmaßnahmen der Arbeitsmarktzugang erleichtert werden. Allerdings sind die vorhandenen TQ-Angebote unübersichtlich und es existieren teilweise für denselben Beruf verschiedene Konzepte - ein Beispiel dafür ist der/die Verfahrensmechaniker/in der Kunststoff- und Kautschuktechnik. In einer Studie wird das f-bb untersuchen, welche Faktoren den Erfolg verschiedener TQ-Modelle bedingen.

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Leistungen aus einer Hand - Bundesweiter Fachkongress „Regionales Übergangsmanagement 2018“ in Magdeburg

„Rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit kann gelingen!“ - unter diesem Motto fand am 20. und 21.06.2018 in der Johanniskirche in Magdeburg der bundesweite Fachkongress „Regionales Übergangsmanagement 2018“ im Rahmen des Landesprogramms „Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt (RÜMSA)“ statt. Um sich zum Stand des bundesweiten Aufbaus von Jugendberufsagenturen auszutauschen, kamen rund 270 Expertinnen und Experten aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen, darunter Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Arbeitsagenturen, Jobcentern, der Jugendhilfe, Schulen, Bildungsträgern, aber auch aus der Wirtschaft und von Landesministerien.

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