Informationen

European Dual System – EU-DualS

Die betriebliche Ausbildung trägt in Deutschland wesentlich dazu bei, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen hoch und die Jugendarbeitslosigkeit gering ist. Europäische Länder mit hoher Jugendarbeitslosigkeitsquote zeigen daher Interesse an einem Übergang zum dualen System der Berufsausbildung, so z.B. Spanien und Italien, wo 2015 etwa 47,7 bzw. 39,8 Prozent der Jugendlichen arbeitslos waren (Statista 2015).

Inwiefern das duale System bzw. dessen konstitutive Elemente in anderen Ländern adaptiert werden können, ist seit einigen Jahren Gegenstand des wissenschaftlichen und politischen Diskurses. Dass ein Transfer des deutschen dualen Berufsbildungssystems nicht eins zu eins erfolgen kann, gilt als unstrittig.

Das durch AEF-Europe geförderte Projekt EU-DualS unterstützt zwei Regionen in Spanien (Gipuzkoa / Baskenland) und Italien (Varese / Lombardei) bei der Anpassung und pilothaften Implementierung von Elementen des dualen Systems. Auf Basis des deutschen Systems der Berufsausbildung sollen konstitutive Elemente eines zu entwickelnden europäischen Berufsbildungssystems benannt und mit den rechtlichen Voraussetzungen in Spanien und Italien abgeglichen werden.

Das f-bb entwickelt ein Rahmenkonzept, mit dem ausgewählte Elemente des deutschen Berufsbildungssystems auf die Partnerländer übertragen werden können, und begleitet den Gesamtprozess wissenschaftlich. Dieses Konzept soll ausgewählten Partnerunternehmen und Berufsschulen in Gipuzkoa und Varese zur Verfügung gestellt werden; Lehrer/innen, Schüler/innen und Unternehmensvertreter/innen werden mittels Workshops und/oder Video-Tutorials auf die Implementierung vorbereitet. Im Rahmen einer Pilotierung werden zudem jeweils elf Schüler aus Italien und Spanien ein vierwöchiges Praktikum in Unternehmen in Deutschland absolvieren.

Partner

Agence francophone pour l’éducation et la formation tout au long de la vie (AEF-Europe), Belgian National Agency for ERASMUS+

Laufzeit

01.09.2015 - 31.08.2018

Ihr Ansprechpartner

Dr. Matthias Kohl
Telefon: +49 911 27779-868
E-Mail schreiben

Weitere Informationen finden Sie hier:

Projekthomepage

Broschüre

Bericht der Abschlussveranstaltung​​​​​​​

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