Informationen

Landesnetzwerkstelle RÜMSA

Das Landesprogramm "Regionales Übergangsmanagement RÜMSA Sachsen-Anhalt" unterstützte bereits von 1. Juni 2015 bis 30. Juni 2020 kommunale Kooperationsverbünde auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte dabei, die Übergänge von der Schule über die berufliche Ausbildung in den Beruf regional so zu gestalten, dass junge Menschen nach Möglichkeit ohne Umwege und Brüche eine berufliche Ausbildung beginnen und diese erfolgreich abschließen können. Die vielfältigen Angebote des Jugendamtes, des Jobcenters, der Arbeitsagentur, der Schulen sowie weiterer Einrichtungen wurden so stärker aufeinander abgestimmt, um jungen Menschen den Berufseinstieg zu erleichtern und ihnen einen unkomplizierten Zugang zum regionalen Arbeitsmarkt zu eröffnen.

Die regionalen Unterstützungsangebote im Handlungsfeld „Übergang Schule-Beruf“ wurden rechtskreisübergreifend unter dem Dach einer zentralen Koordinierungsstelle gebündelt und mit regionalen Partnern weiterentwickelt. Öffentliche und freie Träger sowie Schulen und Betriebe wurden miteinander vernetzt und konnten unmittelbar mitgestalten.

Aufgabe der Landesnetzwerkstelle RÜMSA war es, die Kommunen bzw. kommunalen Arbeitsbündnisse bei der Durchführung des Landesprogramms RÜMSA zu beraten und zu begleiten. Hierzu zählen die Beratung während der Entwicklung von (Folge-)Anträgen im Landesprogramm RÜMSA, insbesondere bei der Erarbeitung von Zielvereinbarungen und Handlungskonzepten, die bedarfsorientierte Begleitung bei der Gestaltung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit sowie der Aufbau und die Betreuung eines landesweiten Webportals für das Förderprogramm Regionales Übergangsmanagement (RÜMSA). Zum Aufgabenspektrums zählten darüber hinaus die Erstellung praxisorientierter Arbeitshilfen und die Förderung des überregionalen Erfahrungsaustauschs zwischen den Kommunen Sachsen-Anhalts durch Tagungen und thematische Workshops. Die Kommunen bekamen auch Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die Landesnetzwerkstelle leistete außerdem Beiträge zur Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration junger Geflüchteter. Sie schaffte Transparenz bezüglich der Angebote und Förderinstrumente im Themenfeld, unterstützte die Entwicklung tragfähiger Kooperationen und informierte über funktionierende Integrationsschritte. Die in der Beratung und Begleitung der kommunalen Kooperationsverbünde gesammelten Erkenntnisse wurden in die Weiterentwicklung des Landesprogramms eingebracht.

Begleitend setzte die Landesnetzwerkstelle RÜMSA in Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion Sachen-​Anhalt-Thüringen das Monitoring zur Umsetzung der regionalen Bündnisse um. Das Monitoring wird fortgesetzt.

Partner

Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung (isw) gGmbH
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und des Europäischen Sozialfonds.

Laufzeit

01.06.2015 - 30.06.2020

Veranstaltungen

Zusammenarbeit mit Schulen gestalten
22.04.2020, 10:30 - 12:00
1. Entwicklungsdialog „Unbegleitete minderjährige Geflüchtete – Herausforderungen beim Übergang in die Volljährigkeit und der Integration in Ausbildung“
24.02.2020, 10:00 - 15:00

Das Landesnetzwerk RÜMSA lädt zum Erfahrungsaustausch mit dem Themenschwerpunkt Junge Geflüchtete - Herausforderungen beim Übergang in die Volljährigkeit bei UMAs. Bei der Veranstaltung wollen wir mit Ihnen über die aktuelle Situation und über Herausforderungen und Bedarfe diskutieren. Expert*innen geben Empfehlungen für die Begleitung und berichten aus der Praxis in Sachsen-Anhalt. Im Anschluss findet im Rahmen des Entwicklungsdialogs ein Austausch zwischen Akteuren aus Initiativen, Bundes- und Landesprogrammen, die in Sachsen-Anhalt umgesetzt werden, über fördernde und hemmende Faktoren bei der Umsetzung von Angeboten und Maßnahmen für junge Geflüchtete am Übergang Schule-Beruf statt.

Ihr Ansprechpartner

Michael Steinbach
Telefon: +49 30 417 4986-51
E-Mail schreiben

Weitere Informationen erhalten Sie auf der 

Rümsa-Homepage und in der 

Rümsa-Broschüre