InfoForum 04/2020

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Neue Nachhaltigkeitsstandards bei Berufen ab 2021

Praxishandreichung des f-bb hilft Betrieben und Berufsschulen bei der Umstellung

Ab August 2021 gelten für Ausbildungsberufe neue Mindeststandards im Bereich „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ – zumindest für diejenigen Berufe, die ab dem kommenden Jahr neu geordnet werden. Für alle anderen Ausbildungsberufe haben die neuen Standards Empfehlungscharakter. Die neu erarbeitete Standardberufsbildposition verpflichtet dazu, das Thema Nachhaltigkeit künftig in die duale Ausbildung zu integrieren. Lernorte der beruflichen Bildung wie Betriebe und Berufsschulen stehen daher vor der Aufgabe, die Ausbildung und den Unterricht an die neuen Vorgaben anzupassen. Wie wird ein Betrieb zu einem nachhaltigen Lernort? Welche Schritte sind zu gehen? Wege und Möglichkeiten zeigt die neue Praxishandreichung „Gestaltung nachhaltiger Lernorte. Leitfaden für ausbildende Unternehmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit“, die das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erstellt hat.

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Wie kann Bildung für nachhaltige Entwicklung gemessen werden?

f-bb entwickelt Indikatoren für den Bereich Berufsbildung

Im Jahr 2015 haben die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen einstimmig die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Die darin enthaltenen 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) sollen zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Armut, Gesundheitsgefahren und zunehmenden Naturkatastrophen beitragen. Zur Umsetzung dieser Ziele kommt der Bildung eine wichtige Rolle zu. Deshalb wurden in den letzten Jahren auch in Deutschland vielfältige Anstrengungen unternommen, um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im allgemeinbildenden Schulsystem und der Berufsbildung  zu verankern. Um den Umsetzungsstand des Nationalen Aktionsplans BNE zu überprüfen und eine kontinuierliche Berichterstattung zu ermöglichen, entwickelt das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt „iBBnE“ entsprechende Indikatoren für das duale Ausbildungssystem.

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Auch Bürobetriebe können einen Beitrag leisten

AG setzt sich für mehr Nachhaltigkeit am f-bb ein

Frage: Was genau ist die Nachhaltigkeits-AG und womit beschäftigt sie sich aktuell?

Noreen Glossmann: Wir möchten ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung am f-bb etablieren, Potenziale aufdecken und gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen Aktivitäten auf den Weg bringen. Hierzu haben wir unter allen Kolleginnen und Kollegen eine Befragung zu den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Soziales) sowie zur Kommunikation am Institut durchgeführt. Wir wollten wissen, wie die aktuelle Lage eingeschätzt wird, wo wir stehen und welche Ziele vielleicht schon erreicht wurden.

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Noch viel Sand im Getriebe

f-bb-Studie bestätigt Defizite bei der Nutzung digitaler Tools in Aus- und Weiterbildung

Die Corona-Krise hat den Nachholbedarf, den viele Betriebe in Sachen Digitalisierung hatten, deutlich vor Augen geführt. Nach dem ersten Schock und darauf bezogenen Notfallmaßnahmen („Wir brauchen ein stabil laufendes und datenschutzkompatibles Videochat-Programm!“) sind viele Unternehmen nun dabei, sich in diesem Bereich strategisch zukunftssicher aufzustellen. Damit das gelingt, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehört das Vorhandensein einer technologischen Infrastruktur, die Offenheit für Organisationsentwicklungsprozesse und das Vermitteln IT-spezifischen Know-hows bei Auszubildenden und Beschäftigten. Gerade bei den zuletzt genannten Kriterien steckt noch reichlich Sand im Getriebe. Das zeigt eine Studie, die vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut KANTAR PUBLIC im Jahr 2019 – also noch vor dem Corona-Schock – durchgeführt wurde.

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Hilfe auch bei besonderen Lebensumständen

Was die Assistierte Ausbildung in Sachsen-Anhalt so besonders macht

Sachsen-Anhalt hat 2015 mit dem Landesfachkonzept „Zukunftschance Assistierte Ausbildung (ZaA)“ als einziges Bundesland ein eigenes Landesprogramm zur Umsetzung der Assistierten Ausbildung auf den Weg gebracht. Mit dem Programm, das vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Bundesagentur für Arbeit gefördert wird, wurde der förderfähige Personenkreis erweitert. Damit können auch junge Menschen, bei denen besondere Lebensumstände der Aufnahme und dem erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung entgegenstehen, Hilfe erhalten.

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230 Projekte in sechs Jahren

Fachtagung im Programm JOBSTARTER plus zieht Bilanz

Die Mission von JOBSTARTER plus: kleine und mittlere Unternehmen beim Thema Ausbildung unterstützen. Im Laufe der vergangenen sechs Jahre wurden im Rahmen des Programms 230 Projekte mit entsprechendem Fokus umgesetzt. Auf der JOBSTARTER Statuskonferenz Anfang Oktober gab es die Gelegenheit, im Beisein von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek Bilanz zu ziehen. Das Ergebnis: JOBSTARTER plus ist ein erfolgreiches Programm, das vielversprechende Ansätze und Konzepte hervorgebracht hat. Wie es gelingen kann, diese zu verstetigen und in die Breite zu tragen, war Gegenstand mehrerer Fachforen. Das am Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) angesiedelte JOBSTARTER Regionalbüro Süd war aktiv in die Vorbereitung und Moderation der Foren eingebunden, z. B. auch direkt vor Ort zu den Themen „Stereotypen und coole Typen: Chancengleichheit in der Berufsausbildung“ und „Nachhaltigkeit in der Berufsausbildung als Chance für KMU“. Zwei Themen, die künftig für Betriebe eine noch größere Rolle spielen werden.

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Erfolgsrezepte einer Brandenburger Bäckerei

Gute-Praxis-Einblick in unsere Begleitung von Betrieben bei der Beschäftigung Geflüchteter

Im Iran besaß er eine eigene Konditorei, nun backt er Himbeertorte und Christstollen: Der 41-jährige Mostafa hat eine Stelle gefunden, die zu ihm passt – und einen Chef, der sich kümmert. Unterstützt hat dabei die am Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) angesiedelte Beratungsstelle bea-Brandenburg.

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Tobias Biró

Referent Unternehmenskommunikation

Tel.: +49 911 277 79-43

Mail: tobias.biro@f-bb.de