InfoForum 01/2018

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Digitalpakt#D + Digitale Bildungsoffensive = digitale Kompetenzen für alle

Das Megathema, das kurz- und mittelfristig viele Politikbereiche bestimmen wird, ist die Digitalisierung. Um auch die Digitalisierung der betrieblichen Berufsausbildung voranzubringen, sind eine Reihe verschiedener Maßnahmen vorgesehen. Neben der besseren Ausstattung von Berufsschulen sind für eine Verbesserung auch geeignete digitale Lerninhalte und didaktische Settings wichtig. Erfolgskritisch für die Umsetzung der Digitalisierung in der Berufsbildung ist aber auch der Lernort Betrieb. 

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Fachkräftesicherung – Mit einer Nationalen Weiterbildungsstrategie fit für die Zukunft?

Großes Augenmerk wird im Koalitionsvertrag auf die Fachkräftesicherung gelegt. In vielen Regionen und Branchen klagen Betriebe bereits heute über einen Mangel an qualifiziertem Personal. Abhilfe schaffen soll unter anderem eine Nationale Weiterbildungsstrategie. Bestrebungen in diese Richtung wären ein wichtiges Signal, haben wir es in Deutschland doch mit einem Flickenteppich an gesetzlichen Bestimmungen und Weiterbildungsprogrammen für unterschiedliche Zielgruppen zu tun. Über die Stärkung nachfrageorientierter Programme wie der Bildungsprämie sollte nicht vergessen werden, auch angebotsorientierte Ansätze der Weiterbildungsförderung zu intensivieren. Öffentliche Mittel spielen hier bisher eine eher untergeordnete Rolle.

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Fachkräftegewinnung durch Einwanderung und Anerkennung – erfolgreiche Instrumente ausbauen

Neben der Weiterbildung wird auch die Zuwanderung von der zukünftigen Bundesregierung als zentrale Möglichkeit gesehen, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Unter anderem sollen die Unterstützungsangebote zum Anerkennungsgesetz weiter ausgebaut werden. Letzteres ist schon heute ein großer Erfolg: Arbeitgeber erhalten durch die berufliche Anerkennung eine wertvolle Unterstützung bei der Einschätzung von Berufsabschlüssen ausländischer Bewerberinnen und Bewerber. Gleichzeitig profitieren Personen, die hierzulande erfolgreich ein entsprechendes Verfahren durchlaufen haben durch qualifikationsadäquate Beschäftigung und höhere Einkommen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch der Anerkennungszuschuss, mit dem Personen mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen finanzielle Unterstützung erhalten, um in Deutschland die Gleichwertigkeit ihres Berufsabschlusses prüfen zu lassen. 

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Übergänge zwischen Schule und Ausbildung - Nachhaltigkeit durch bessere Kooperation und Unterstützung für Betriebe

Die Sicherstellung nahtloser Übergänge von Schule in Ausbildung schafft eine wichtige Grundlage zur Herausbildung der in der Zukunft erforderlichen Fachkräfte und zur Sicherung der gesellschaftlichen Teilhabe für die nachwachsende Generation. Umso erfreulicher ist es, dass die neue Große Koalition dieses Ziel durch Vorhaben wie die Ausweitung von Jugendberufsagenturen und die Stärkung der Assistierten Ausbildung weiterverfolgen will. Der Übergang von der Schule in den Beruf ist schließlich eine wichtige Orientierungsphase für alle junge Menschen. Demokratieförderung sollte darum verstärkt als Querschnittssaufgabe in der Beruflichen Bildung verankert werden.

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Internationale Mobilität - ein "neuer Aufbruch für Europa"?

Die Stärkung der Europäischen Union bildet ein Kernstück des Koalitionsvertrags. Im Bereich Berufliche Bildung ist geplant, Austauschprogramme wie Erasmus+ auszubauen und die Jugendarbeitslosigkeit mit mehr Mitteln der EU zu bekämpfen. Außerdem soll die Vergleichbarkeit von Bildungsstandards in der EU weiter steigen sowie die internationale Mobilität von Auszubildenden besser gefördert und ausgebaut werden. Die Umsetzung der Maßnahmen würde vor allem auch kleinen und mittleren Unternehmen nützen. Ob „Berufsbildung ohne Grenzen“, Erasmus+ oder der Europäischen Qualifikationsrahmen – es existieren praxiserprobte, gute Ansätze, an die politische Strategien der neuen Regierung anknüpfen können.

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