InfoForum 01/2021

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Krise nicht genutzt

Trotz Kurzarbeit und Schulungsbedarf investieren nur wenige Firmen in Weiterbildung

Laut Bundesagentur für Arbeit haben im Juni 2020 ca. 410.000 Betriebe coronabedingt auf Kurzarbeit zurückgegriffen. Wofür wurde der zeitliche Freiraum während ruhender Fabriken und stillstehender Bänder eingesetzt? Eine Studie des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) zeigt: Unternehmen nutzten die Krise bisher nur in geringem Maße für Weiterbildungen.

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Neue Kompetenzen per Mausklick

Welche Auswirkungen Corona auf betriebliche Weiterbildungs- und Gleichstellungsaktivitäten hat

Die Pandemie hat die Umsetzung von Weiterbildungs- und Gleichstellungsaktivitäten mit Betrieben und Beschäftigten verändert. Das Geschäft von Weiterbildungsanbietern war in diesem Feld zuvor geprägt von Kursen und Schulungen im Präsenzformat. Wird Corona zu einer anhaltenden Verschiebung hin zu digitalen Formaten führen? Darauf deuten Erkenntnisse aus einer aktuellen Befragung der von Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und DGB Bildungswerk umgesetzten Regiestelle „Fachkräfte sichern“ hin.

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„Legt los, die Beschäftigten sind aufgeschlossen“

Was sich aus der Pflege für den digitalen Wandel lernen lässt

Das Pflegewesen gilt als Branche, bei der die Potenziale der Digitalisierung noch nicht flächendeckend ausgeschöpft werden. Die Akzeptanz für technische Hilfsmittel sei in Sozialberufen gering, heißt es häufig. Dabei zeigt die Corona-Krise, dass Automatisierung und Vernetzung auch hier ein großes Potenzial innewohnt. Durch digitale Systeme lässt sich beispielsweise Zeit bei der Dokumentation sparen. Diese Mehrzeit könnte dann für die eigentliche Pflegearbeit eingesetzt werden. Wie lassen sich die Potenziale besser entfalten? Und wie sind die Aussichten für die Zeit nach der Pandemie? Dazu haben Prof. Ulrich Fischer und Isabell Steuding von der Hochschule Harz als Projektpartner des Zukunftszentrums Digitale Arbeit Sachsen-Anhalte eine Umfrage durchgeführt.

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Eher zufällig darauf gestoßen

Warum die Fortbildung zum Berufspädagogen hinter den Erwartungen zurückbleibt

2009 wurden die beiden bundeseinheitlichen Fortbildungsregelungen „Geprüfte*r Aus- und Weiterbildungspädagog*in“ – DQR-Niveau 6 – und „Geprüfte*r Berufspädagoge*in“ – DQR-Niveau 7 – erlassen. Daran geknüpfte Hoffnungen eines Professionalisierungsschubs beim außerschulischen Bildungspersonal bzw. einer Verberuflichung dieser Zielgruppe haben sich bisher allerdings nicht erfüllt. Die Nachfrage nach dem Fortbildungsberuf bzw. die Angebote für entsprechende Vorbereitungslehrgänge bleiben hinter den Erwartungen zurück. Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) hat unter Mitwirkung von Prof. Dr. Andreas Diettrich von der Universität Rostock die Gründe dafür untersucht. Die Ergebnisse der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführten Studie wurden nun veröffentlicht.

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Von Beginn an mitdenken

Neue f-bb-Publikation beschreibt Kriterien erfolgreicher Verstetigung von Nachhaltigkeitsprojekten

Wie lassen sich Projekte, die öffentlich angeschoben wurden, auch über die Förderlaufzeit hinaus in der Praxis verstetigen? Diese Frage stand im Zentrum des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegebenen Projekts „Vom Projekt zur Struktur – Aus gelungenen BBNE-Beispielen lernen. Handlungsempfehlungen für erfolgreichen Transfer“. Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) hat die Ergebnisse nun veröffentlicht. Eine Verstetigung ist im Bereich berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) umso wahrscheinlicher, je früher Promotor*innen und strategische Partner*innen wie Kammern, Branchenverbände oder Gewerkschaften eingebunden werden. Projektinitiator*innen erhöhen die Chancen auf Verstetigung,  wenn sie von Projektbeginn an Energie in ein Verstetigungskonzept stecken.

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Mehr Angebote wünschenswert

Interview mit Laura Roser, Mitautorin der Studie „Berufliche Anerkennung von Pflegefachkräften mit einer im Ausland erworbenen Berufsqualifikation. Situationsanalyse aus Sicht des Förderprogramms IQ“

Frage: Was genau haben Sie untersucht?

Laura Roser: Internationale Pflegefachkräfte sind aktuell sehr gefragt und auch im Förderprogramm IQ eine der relevantesten Berufsgruppen. Vor diesem Hintergrund beleuchten wir mit unserer Situationsanalyse Herausforderungen und bewährte Praxisansätze bei der Anerkennung ausländischer Pflegequalifikationen. Und wir sprechen Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der bestehenden Prozesse und Strukturen aus, z. B. durch eine Ausweitung der Qualifizierungsangebote auf Landesebene.

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Häufig mit besonderen Talenten gesegnet

Neuer ZEMIGRA-Podcast beleuchtet Chancen und Hürden migrantischer Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Zugewanderte Frauen sehen sich beim Weg in Ausbildung und Arbeit mit besonderen Hürden konfrontiert. Im Vergleich zu ihren männlichen Pendants finden sie seltener eine Ausbildungsstelle, auf dem Arbeitsmarkt fassen sie schwieriger Fuß. Woran liegt das und wie können Frauen bei der Arbeitsmarktintegration besser unterstützt werden? Im Podcast des Zentrums für Migration und Arbeitsmarkt (ZEMIGRA) erläutern Soniya Frotan, Gründerin des Interkulturellen Frauennetzwerks in Sachsen-Anhalt (Ifnis) und Christiane Pruschek, Leiterin der Fach- und Servicestelle für die Arbeitsmarktintegration migrantischer Frauen in Sachsen-Anhalt die Sachlage für das Bundesland.

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Tobias Biró

Referent Unternehmenskommunikation

Tel.: +49 911 277 79-43

Mail: tobias.biro@f-bb.de