Optimierung des Übergangs junger Flüchtlinge in Ausbildung

Die Zuwanderung insbesondere junger Geflüchteter nach Bayern lässt zukünftig ein hohes Bildungs- und Beschäftigungspotenzial erwarten, das es in Zusammenarbeit aller am Übergang Schule-Beruf beteiligten Akteure weiterzuentwickeln gilt.

Vor allem die duale Berufsausbildung bietet gute Chancen für die berufliche Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration junger anerkannter Asylbewerber/innen, Geduldeter und von Asylbewerbern/innen mit guter Bleibeperspektive. Auf diese Weise kann zur Minderung der nach wie vor bestehenden Passungsprobleme auf dem bayerischen Ausbildungsmarkt beigetragen werden, auf dem seit Jahren mehr gemeldete Berufsausbildungsstellen als gemeldete Bewerber/innen zu verzeichnen sind.

Im Rahmen des Projekts soll der Übergang junger Flüchtlinge in eine duale Ausbildung unterstützt und optimiert werden. Unter Beteiligung regionaler Kooperationspartner (IHKs, HWKs und Agenturen für Arbeit) werden in acht Regionen Bayerns Workshops durchgeführt. Die Teilnehmenden können ihr Know-how u. a. zu rechtlichen Regelungen, geeigneten Förderinstrumenten und zur Gestaltung der Ausbildung im Betrieb vertiefen. Darüber hinaus soll die regionale Vernetzung relevanter Akteure, die am Übergang Schule-Ausbildung junge Flüchtlinge begleiten, gestärkt werden. Dies sind in erster Linie Jobbegleiter/innen, Ausbildungsakquisiteure/innen für Flüchtlinge, Berufseinstiegsbegleiter/innen, in Vereinen tätige Ehrenamtliche und Ausbildungsverantwortliche aus Unternehmen.

Eine Toolbox im Internet bietet Informationen, praktische Hilfen und Beispiele guter Praxis.

Partner

Das Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration im Rahmen des Arbeitsmarktfonds gefördert.

Laufzeit

01.10.2016 - 30.09.2018

Ihre Ansprechpartnerinnen

Christina Rathmann
Telefon: +49 911 27779-18
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Saskia Gagern
Telefon: +49 911 27779-59
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Dr. Iris Pfeiffer
Telefon: +49 911 27779-24
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