
Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt (ZEMIGRA)
Laufzeit: -

Das Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt (ZEMIGRA) bot als digitale Informationsstelle für Sachsen-Anhalt Hilfe bei Fragen der Arbeitsmarktintegration zugewanderter Menschen. Das Zentrum unterstützte
- Unternehmen,
- ehrenamtlich Engagierte,
- regionale Akteure im Handlungsfeld „Migration und Arbeitsmarkt“ (z. B. der Begleit- und Beratungsprojekte, Bildungsdienstleister etc.) sowie Mitarbeitende in Regelinstitutionen (Arbeitsagenturen, Jobcenter, kommunale und/oder städtische Verwaltung u. a.).
Nach dem Motto „Aus Chancen Zukunft machen!“ bot ZEMIGRA eine Vielzahl an Angeboten: Umfangreiche Informationen auf dem ZEMIGRA-Portal u.a. mit Infothek, virtueller Landkarte, Darstellung von Erfolgsgeschichten sowie digitalen Weiterbildungsangeboten und das ZEMIGRA-Forum, ein Online-Beratungs- und Vernetzungstool. ZEMIGRA war präsent durch Schulungen zum Asyl- und Aufenthaltsrecht und aktuellen Themen der Arbeitsmarktintegration. Insbesondere Ehrenamtliche sollten bei der Begleitung von Migrantinnen und Migranten gestärkt werden.
Ziel war es regionalen Unternehmen Hemmungen bei der Beschäftigung bzw. Anstellung von Zugewanderten zu nehmen. Zudem vermittelte ihnen ZEMIGRA die wirtschaftlichen und personellen Vorteile der Integration von zugewanderten Personen in ihr Unternehmen. Gemeinsam mit dem Netzwerk Willkommenskultur und Fachkräftegewinnung führte ZEMIGRA die Veranstaltungsreihe „Finden und Binden von ausländischen Fachkräften“ zu verschiedenen Schwerpunkten der Fachkräftegewinnung durch. ZEMIGRA zeigte hier, wie dem Fachkräftemangel in Sachsen-Anhalt begegnet werden kann.
ZEMIGRA gab einen Überblick über die Unterstützungsstrukturen im Bereich Arbeitsmarktintegration in Sachsen-Anhalt, vernetzte die Akteure und sorgte somit für mehr Transparenz. Zugleich unterstützte ZEMIGRA die Professionalisierung und den Wissensaustausch zwischen den haupt- und ehrenamtlichen Akteuren sowie Unternehmen, welche zugleich für die Integration zugewanderter und geflüchteter Personen sensibilisiert und vorbereitet wurden.
Ihre Ansprechpartnerin

Wiebke Reyels
Partner

Förderung
