Transitionen in die Pflege – Individuelle und regionale Ressourcen stärken

Im Forschungsprojekt „Transitionen in die Pflege – individuelle und regionale Ressourcen stärken (TiP-regio)“ wird der Übergang zwischen schulischer und beruflicher Bildung in der Pflege in den Blick genommen. Ziel ist es, ausbildungsinteressierte Menschen bedarfsorientiert anzusprechen und vom Ausbildungseinstieg bis zum Ausbildungsstart pädagogisch zu begleiten.

Stärker als bisher muss eine gezielte Rekrutierung von Ausbildungsinteressierten erfolgen. Auch bedarf es einer besseren Vorbereitung und Begleitung beim Ausbildungseinstieg, um frühzeitige Ausbildungsabbrüche, z. B. wegen divergierender Vorstellungen zwischen individuellem Motiv und Berufsrealität, zu verhindern.

Das Projekt möchte dazu beitragen. Zu diesem Zweck wird zunächst die Ist-Situation in den verschiedenen Phasen des Übergangs analysiert und Optimierungspotenziale für die einzelnen Angebote des (Aus-)Bildungssystems identifiziert.

Auf Basis der Ergebnisse werden die folgenden Maßnahmen entwickelt und erprobt: 

  • Berufspädagogisch konzipierte berufsorientierende Praktika und Freiwilligendienste
  • Ein berufspädagogisches Begleit- und Unterstützungskonzept für den ersten Praxiseinsatz
  • Konzept für sprachsensiblen Fachunterricht
  • Ein Unterrichtsbaustein zur Förderung der Emotionsregulation

In die Untersuchungen und Erprobungen werden u. a. Auszubildende in der Pflege, Lehrkräfte von Pflegefachschulen sowie Akteure des regionalen Übergangsmanagements eingebunden.

Dem f-bb kommt dabei die Aufgabe zu, zu analysieren, wie die entwickelten Konzepte in regionale Übergangsstrukturen eingebunden werden können. Es evaluiert außerdem die erprobten Konzepte. Abschließend werden Empfehlungen zu den möglichen Weiterentwicklungen abgeleitet.

Das Projekt wird im Auftrag des BIBB unter Federführung der Hochschule Esslingen durchgeführt. Kooperationspartner sind das f-bb und der Uni Bremen Campus.

Auftraggeber

Partner

Laufzeit

22.11.2021 - 21.11.2023

Ihre Ansprechpartnerinnen

Kristin Hecker
Telefon: +49 911 277 79-67
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Katharina Drummer
Telefon: +49 911 277 79-95
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