Inklusion und berufliche Rehabilitation

Inklusion bedeutet, dass alle Menschen unabhängig von individuellen Dispositionen und Ausgangslagen frei von Diskriminierung und ohne Barrieren Zugang zu allen wichtigen Lebensbereichen haben. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 ist die Entwicklung zu einer inklusiven Gesellschaft ein zentrales politisches Ziel geworden, das sich u.a. im neuen Bundesteilhabegesetz manifestiert.

Wesentliche Voraussetzungen vollständiger gesellschaftlicher Teilhabe sind der uneingeschränkte Zugang zu Bildung und Arbeit und die Möglichkeit zum Erwerb eines existenzsichernden Einkommens. Basis für die erfolgreiche und dauerhafte Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Einschränkungen ist der Erwerb eines Berufsabschlusses.

Die Aktivitäten des f-bb zielen darauf, das Berufsbildungssystem inklusiver auszugestalten und die Organisationsentwicklung der Erbringer beruflicher Rehabilitationsleistungen zu unterstützen. Unsere Vision ist die Ermöglichung einer gemeinsamen Aus- und Weiterbildung von Menschen mit und ohne Behinderung an den Lernorten des Regelsystems mit der Perspektive vollwertiger Abschlüsse in anerkannten Berufen. Um dies zu erreichen, bedarf es spezifischer Lern- und Unterstützungsarrangements (ggf. ergänzt durch einen Nachteilsausgleich), die durch qualifiziertes Bildungspersonal in Zusammenarbeit mit Institutionen der beruflichen Rehabilitation geplant und umgesetzt werden. Für den Fall, dass dies aufgrund individueller Einschränkungen nicht möglich ist, werden Kompetenzfeststellungen entwickelt, die es erlauben, arbeitsmarktfähige Teilqualifikationen unterhalb von Berufsabschlüssen zu zertifizieren.

Projekte

Begleitforschung „Arbeitsorientierte Grundbildung Köln“ im Rahmen der AlphaDekade

Im Rahmen der Evaluation wird das f-bb Erfolgsbedingungen, Handlungs- und Entwicklungsbedarfe sowie Transferschritte zur Etablierung von arbeitsorientierter Grundbildung identifizieren.

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Zukunft digitaler Teilhabe von Menschen mit Behinderung – Chancen, Risiken und Lösungsmöglichkeiten (digitaleTeilhaBe)

Das Projekt zielt auf die Identifikation von Handlungsfeldern für die aktive und nach Behinderungsarten differenzierte Gestaltung digitaler Teilhabe.

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Projektbegleitende Evaluation von explorativen Anwendungsszenarien von Assistenzdiensten und Künstlicher Intelligenz (KI) für Menschen mit Schwerbehinderung in der beruflichen Rehabilitation

Das f-bb führte im Rahmen des Verbundprojekts KI.ASSIST eine begleitende Evaluation der Lern- und Experimentierräume des Projekts durch. Durch die Evaluation wurden Impulse für die Beantwortung zentraler Forschungsfragen gewonnen bspw. zum Mehrwert des Einsatzes von KI-basierten Assistenzdiensten für Menschen mit (Schwer-)Behinderung in der beruflichen Rehabilitation.

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Implementierung einer digitalen Lernkultur und Stärkung der Medienkompetenz in Berufsbildungswerken und bei Bildungsdienstleistern ambulanter beruflicher Rehabilitation (meko@reha)

Das Projekt meko@reha fokussiert den Aufbau von Medien- und medienpädagogischen Kompetenzen beim Fachpersonal in Einrichtungen beruflicher Rehabilitation. Dafür wird ein Rahmenkonzept zur Implementierung einer digitalen Lernkultur und Stärkung rehabilitationsspezifischer (medien-)pädagogischer Kompetenz entwickelt und als Pilotmaßnahme in vier Einrichtungen erprobt. Zielgruppe ist das Einrichtungspersonal, das in der aktiven Qualifizierungs- und Betreuungsarbeit tätig ist.

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Evaluation der berufsbegleitenden Rehabilitation (BbR)

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hat eine wohnortnahe und berufsbegleitende Form der medizinischen Rehabilitation entwickelt, die Berufsbegleitende Rehabilitation (BbR). Ziel der Evaluation der BbR ist die Analyse und Bewertung der Machbarkeit der BbR, der Identifizierung von Herausforderungen und der Erarbeitung von Lösungsstrategien für eine zukünftige Routineversorgung und Verstetigung.

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Publikationen

Medienkompetenzaufbau in Einrichtungen beruflicher Rehabilitation - Vom Betreuenden zum Teilnehmenden

Lorenz, S./Wester, A. M./Rothaug, E.

In: DRV-Schriften Band 120, S. 159-162

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Stay at Work – Machbarkeit und Akzeptanz einer berufsbegleitenden Form der medizinischen Rehabilitation

Kohl, M./Kulisch, K./Lorenz, S./Streibelt, M.

In: Die Rehabilitation, 2020; 59(05): 273-281

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Medienkompetenz und digital unterstütztes Lernen in der beruflichen Rehabilitation – Status Quo und Organisations- und Personalentwicklungsprozesse bei Leistungserbringern

Kohl, M./Kretschmer, T./Wester, A.

In: Pfannstiel, M./Da-Cruz, P./Mehlich, H. (2019): Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen V: Impulse für die Rehabilitation. 

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Veranstaltungen

Überblick zum Handlungsfeld in Forum A: Arbeitsorientierte Grundbildung für Erwerbslose
27.09.2022, 15:35 - 16:00

Erörtert wird die Frage, wie vorhandene Förderinstrumente für den Erwerb von Grundkompetenzen besser genutzt und weiterentwickelt werden können.

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Fachtagung Digitales Lernen in Einrichtungen beruflicher Rehabilitation
18.02.2020, 11:15 - 15:30

Das digitale Zeitalter konfrontiert die berufliche Rehabilitation mit neuen Medien und Lernformaten. Die Einrichtungen suchen nach zukunftsfähigen Strategien. Auf der Tagung wird diskutiert, welche rehaspezifischen Kompetenzen benötigt werden. Außerdem werden Praxisansätze zur Personal- und Organisationsentwicklung vorgestellt.

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Ihre Ansprechpartnerinnen

Sabrina Anastasio
Telefon: +49 30 417 4986-42
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Sabrina Lorenz
Telefon: +49 911 277 79-91
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