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Schmeißer, C.

Durchlässigkeit im Europäischen Vergleich: Durch Peer-Learning zu neuen Gestaltungsmöglichkeiten

Aufsatz (Zeitschrift)
Erscheinungsjahr: 2012

In: Wirtschaft und Beruf 3-4/2012, S. 28-36

In Deutschland hat sich im Unterschied zu anderen europäischen Ländern bislang kein einheitliches, gesetzlich verankertes und landesweit verfügbares Verfahren zur Erfassung und Validierung non-formalen und informellen Lernens etabliert, obwohl diesbezügliche Überlegungen bereits seit den 1960er Jahren einen festen Bestandteil bildungspolitischer Auseinandersetzungen bilden. Heute gewinnt das Thema besondere Relevanz, da mit einer verbesserten Erfassung und Anerkennung informellen und non-formalen Lernens auch neue Optionen für die Gestaltung derzeitiger Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Reform des Übergangsmanagements und Verbesserung der Durchlässigkeit einhergehen können.Eine Reihe von Programmen entwickelt oder erprobt bereits Modelle, wie eine solche Gestaltung aussehen könnte (vgl. die BMBF-Programme ANKOM, Offene Hochschule, Jobstarter Connect und Perspektive Berufsabschluss sowie die Innopunktinitiative in Brandenburg). Insbesondere Maßnahmen, die die Durchlässigkeit im Bildungssystem erhöhen, spielen in diesen Programmen eine tragende Rolle. Mehr

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