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Entwicklung und Erprobung digitalisierter Lernsettings in der Ausbildung zum/r Mechatroniker/in

Für viele Industrie- und Wirtschaftsbereiche sind Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung unter dem Stichwort ‚Industrie 4.0‘ von zentraler Bedeutung. In der gegenwärtigen Diskussion werden primär technische Umsetzungen betrachtet. Die Veränderungen in Arbeitsorganisationen und Qualifizierungen stehen hingegen weniger im Fokus und sind nicht vollständig absehbar. Es ist allerdings erkennbar, dass sich für die (berufliche) Bildung Qualifikationsanforderungen ändern werden. Dies trifft insbesondere für Berufe zu, die ein hohes Digitalisierungspotenzial haben sowie die Prozesse der Automatisierung und Vernetzung begleiten, wie bspw. Mechatroniker/innen. Auswirkungen auf und Potenziale für die duale Ausbildung, das (berufsschulische) digitale Lernen und den damit verbundenen Bildungspotenzialen sind noch zu wenig betrachtet und erprobt.

Im Projekt werden für die Ausbildung nutzbare Lernsettings entwickelt, wobei methodische und didaktische Besonderheiten insbesondere digitaler Lerninhalte zu berücksichtigen und zu schärfen sind. Die Lernsettings werden für den Ausbildungsberuf ‚Mechatroniker/in‘ gemeinsam mit Lehrkräften und Ausbildern entwickelt und erprobt. Im Fokus stehen u.a. die Identifizierung einzelner Lerninhalte, die Entwicklung von Lerneinheiten, die Identifizierung medienpädagogischen Qualifizierungsbedarfs bei den beteiligten Lehr- und Fachkräften sowie die Berücksichtigung und Stärkung veränderter Formen der Lernortkooperation.

Das Projekt wird von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm durchgeführt und seitens des f-bb wissenschaftlich und medientechnisch begleitet. Die IHK-Region Ulm ist eine der wirtschaftlichen Spitzenregionen in Deutschland und Europa mit einem hohen Ausbildungsengagement der Unternehmen, flankiert durch engagierte und leistungsfähige Berufsschulen, die in verschiedenen Modellprojekten (z.B. ‚Lernfabrik 4.0‘, TabletProjekt) aktiv sind. Praxispartner des Projekts sind die Gewerbliche Schule Ehingen und die Karl-Arnold-Schule in Biberach, die jeweils mit einer „Lernfabrik 4.0" ausgestattet sind.

Auftraggeber

Gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Laufzeit

01.01.2018 - 29.02.2020

Ihre Ansprechpartner

Thomas Schley
Telefon: +49 911 27779-382
E-Mail schreiben

Dr. Matthias Kohl
Telefon: +49 911 27779-868
E-Mail schreiben

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