Einbindung der Wirtschaft in das regionale Übergangsmanagement

Vortragstitel

Übergang Schule – Beruf. Einbindung der Wirtschaft am Beispiel einer Region

Kurzbeschreibung

Die verstärkte Einbindung von Unternehmen der Wirtschaft beim Übergang Schule – Beruf wird von fast allen Akteuren, die bei der Gestaltung regionalen Übergangsmanagements mitwirken, betont. Allerdings scheint es nicht immer leicht, Vertreter der Wirtschaft als feste Netzwerkpartner zu gewinnen. Dabei haben sich die Voraussetzungen, dass Kammern, Betriebe und Unternehmerverbände vor Ort ein größeres Interesse an Kooperationen und gemeinsamer Gestaltung von Übergangsprozessen zeigen, stark verbessert. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des damit wachsenden, in einigen Regionen schon spürbaren, Fachkräftemangels, sind Strategien, wie geeignete Bewerber für Ausbildung und Arbeit gewonnen werden können, auch für die Wirtschaft immer wichtiger, teils gar existentiell, geworden.

Das Ziel des Aus- und Aufbaus eines gelingenden regionalen Übergangsmanagement besteht darin, vor allem für Jugendliche mit schlechten Startchancen die Voraussetzungen für gelingende Übergänge in Ausbildung und Arbeit zu schaffen. Dafür ist die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft unerlässlich. Für Vorhaben des Regionalen Übergangsmanagements stellt sich damit die Frage, wie man vor dem Hintergrund auch durchaus unterschiedlicher Interessenlagen der beteiligten Akteure zu einer strukturell dauerhaften Einbindung der Wirtschaft und der Wirtschaftsverbände gelangen kann.

Der Entwicklungsworkshop im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der Förderinitiative „Regionales Übergangsmanagement“ des BMBF-Programms „Perspektive Berufsabschluss“ soll Möglichkeiten und Beispiele aufzeigen und zur Diskussion stellen, wie eine systematische Einbindung der Wirtschaft in die Gestaltung regionaler Übergangsprozesse umgesetzt werden kann. Auf folgende Fragen werden die Referentinnen und Referenten in ihren Inputs eingehen:

  • Mit welchen Erwartungen/Interessen wird eine Kooperation zwischen Wirtschaft und weiteren Akteuren  im Übergangsprozess angestrebt?
  • Welches sind die regionalen Bedingungen, die Kooperationen befördern oder behindern?
  • Welche Erfahrungen in der Kooperation gibt es (z.B. bei konkreten Themen wie Berufsorientierung oder der Arbeit in Gremien)?
  • Welche nächsten Schritte lassen sich aus den bisherigen Erfahrungen ableiten?

Datum

01.12.2010

Referent

Heiko Weber
Simone Adler

Veranstaltungsort

Volkshochschule
Offenbach