6. BIBB-Berufsbildungskongress 2011 "Kompetenzen entwickeln - Chancen eröffnen"

Kurzbeschreibung

Die berufliche Aus- und Weiterbildung befindet sich derzeit in einem tief greifenden Wandel. Fachkräftemangel, demografische Entwicklung, Stellenwert der beruflichen Bildung in Relation zu anderen Bildungsbereichen in Deutschland, aber auch im internationalen Vergleich - all dies sind Zukunftsthemen, in denen sich die berufliche Bildung neu positionieren muss. Aus gesellschaftlicher Verantwortung heraus muss dabei jeder mitgenommen, darf niemand vergessen werden. Deswegen haben wir für unseren Kongress das Motto "Kompetenzen entwickeln - Chancen eröffnen" gewählt.

Datum

19.09.2011 - 20.09.2011

Veranstaltungsort

Maritim Hotel Berlin
Stauffenbergstraße 26
10785 Berlin

Informationen

19.09.2011

Forum 3, Arbeitskreis 3.1: Weiterbildungsberatung: Modelle sichten - Erfahrungen bilanzieren

Fachkräftemangel, Weiterbildungsbeteiligung und -beratung stehen in einem kausalen Zusammenhang. Die zwischenzeitlich ebenso zahlreichen wie unterschiedlichen Initiativen und Programme von Bund und Ländern, regionalen Netzwerken, Hochschulen, Kammern und Verbänden weisen auf die Bedeutung hin, die der Beratung beigemessen wird. Auf der Grundlage von empirischen Befunden und Umsetzungserfahrungen werden im Arbeitskreis erfolgreich praktizierte wie auch neu konzipierte Programme, Modelle und Projekte zur Weiterbildungsberatung vorgestellt, die sich sowohl an Individuen als auch an kleine und mittlere Unternehmen richten und hierbei einen aktiven (aufsuchenden, eher nicht marktgängigen) oder auch reaktiven (marktgängigen) Beratungsansatz verfolgen. Im besonderen Fokus soll dabei das Potenzial von Netzwerkbildung, IuK -Technologie und Qualitätssicherung stehen.

Referent: Dr. Ottmar Döring, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung
Vortragstitel: Qualifizierungsberatung für KMU als standardisierte Massendienstleistung durch Nutzung von Telefon und Internet - Standpunkte, Ideen und Ansätze

Forum 4, Arbeitskreis 4.2 Übergangsmanagement: Wege von der Schule in Ausbildung und Beruf gestalten

Unter der Maxime "Förderung von Bildungsketten" ist bildungspolitisch der Blick auf den Aufbau eines regionalen Übergangsmanagements gerichtet und die Gestaltung des gesamten Übergangsbereichs: beginnend in der allgemeinbildenden Schule bis in die Berufsausbildung.
Im Arbeitskreis wird zum einen das strukturelle Übergangsmanagement betrachtet: die Steuerung und Koordinierung des regionalen Übergangsgeschehens sowie die Verknüpfung von Bildungs- und Unterstützungsangeboten durch Netzwerkbildung und Kooperation. Zum anderen wird die individuelle Übergangsbegleitung thematisiert: Konzepte und Instrumente einer (präventiven) Berufsorientierung sowie einer individuellen Übergangsbegleitung als Unterstützung junger Menschen auf ihrem Weg in den Beruf. Damit verbunden ist auch eine pädagogische Herausforderung. Es stellt sich die Frage nach der Professionalität des Bildungspersonal: Welche Kompetenzen brauchen die pädagogischen Fachkräfte für diese anspruchsvolle Aufgabe?

Referent: Prof. Dr. Eckart Severing, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung
Vortragstitel: Verknüpfung von Bildungsangeboten im Übergang Schule/Beruf: Herstellen von Bildungsketten" durch Vernetzung und Kooperation der Akteure und Aktivitäten? Ergebnisse aus der Bertelsmann-Initiative "Übergänge mit System"

Referent: Susanne Kretschmer, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung Vortragstitel: Die Wirkung rechtlicher Rahmenbedingungen im regionalen Übergangsgeschehen

20.09.2011

Forum 2, Arbeitskreis 2.1 Qualitätsmanagement: Qualität fördern und sichern

Qualitätssicherung und -entwicklung sind  für die berufliche Bildung von zentraler Bedeutung. Einen neuen politischen Stellenwert erhält das Thema  durch die  Empfehlung der EU-Kommission zur Einrichtung eines europäischen Bezugsrahmens für Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Im Mittelpunkt des Arbeitskreises stehen begriffliche und konzeptionelle Grundlagen der Qualitätssicherung, Modellversuche und strukturelle Entwicklungen, die Referenzstelle DEQA-VET als nationale Plattform für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im europäischen Netzwerk sowie Trends aus der europäischen Praxis. Ziel ist es, durch Information und Austausch mit den Bildungsakteuren gemeinsam den Weg hin zu einer "Kultur der Qualitätssicherung" zu gestalten.

Referenten: Dr. Dorothea Schemme/Sigrid Bednarz, BIBB; Prof. Dr. Martin Fischer, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Universität Karlsruhe; Dr. Thomas Reglin, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung
Vortragstitel: Modellversuchsschwerpunkt "Qualitätsentwicklung und -sicherung in der betrieblichen Berufsausbildung" -  ausgewählte Beiträge aus Modellversuchen und Perspektive der wissenschaftlichen Begleitung

Weitere Informationen zum 6. BIBB-Berufsbildungskongress 2011 sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.