Trends und neue Entwicklungen: Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung

Vortragstitel

Erfolgsfaktoren für die betriebsorientierte Nachqualifizierung

Kurzbeschreibung

Am 27. und 28. Mai findet in Meißen/Sachsen die GSI-Fachtagung "Trends und neue Entwicklungen 2008: Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung" im Fest- und Tagungshaus Waldschlösschen statt.

Datum

27.05.2008 - 28.05.2008

Veranstaltungsort

Fest- und Tagungshaus Waldschlösschen
Wilsdruffer Str. 1
01662 Meißen/Sachsen

Informationen

Der prognostizierte demographische Wandel und der überall spürbare Fachkräftemangel heben das Thema „abschlussorientierte berufliche modulare Nachqualifizierung“ erneut in die aktuelle Diskussion um die Abfederung des Fachkräftemangels und den Abbau der Sockelarbeitslosigkeit.

Es geht um sieben zentrale Fragestellungen:

  • Was ist die abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung im Unterschied zur beruflichen Fortbildung und Umschulung?
  • Welche Zielgruppen spricht das Konzept an?
  • Wie und in welchen Bereichen lassen sich Fachkräftemangel, Nachwuchs-mangel über das Konzept abfedern?
  • Wie müssen die zeitlichen, organisatorischen und formalen Voraussetzungen geregelt werden, damit Arbeitnehmer, Zielgruppen des Arbeitsmarktes und Arbeitgeber das Konzept annehmen und umsetzen?
  • Welche Inhalte müssen in einem angemessenen, zielgruppenspezifischen, methodisch didaktischen Rahmen in welcher Zeit vermittelt werden?
  • Welche Anbieter können eine „abschlussorientierte berufliche modulare Nachqualifizierung“ anbieten, welche Mindeststandards müssen vorhanden sein?
  • Wer muss, wie mit wem zusammenarbeiten und wie muss die Zusammen-arbeit gestaltet werden, damit das Ergebnis stimmt?

Das Bundesinstitut für Berufsbildung BiBB hat in einer Modellversuchsreihe zur „abschlussorientierten Nachqualifizierung“, in Berlin, Mittelhessen, Hamburg und Thüringen sowohl die Zusammenarbeit von Bildungsträgern und Betrieben als auch die Zusammenarbeit von Bildungsträgern und Beschäftigungsträgern und Formen der Personalentwicklung in kleinen und mittleren Firmen auf Konsistenz und Leistungsfähigkeit untersucht. Die Zulassungen zur Abschlussprüfung erfolgten über die Externenprüfung oder über sog. „Umschulungsprüfungen“.
Die Modellversuche sind abgeschlossen. Ermutigende Ergebnisse liegen vor.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat mit Veröffentlichung vom 17.01.2008 und Antragsfrist zum 18.02.2008 das Programm: „Perspektive Berufsabschluss“ ausgeschrieben. In der Förderinitiative 2 beschäftigt
es sich ebenfalls mit der „Abschlussorientierten Nachqualifizierung“.

Aus dem Blickwinkel eines Beratungsunternehmens ergeben sich durch die „Abschlussorientierte Nachqualifizierung“hervorragende Chancen die Themen: Fachkräftemangel, Sockelarbeitslosigkeit und Ausbildung für mehr Integrations-leistung zu bündeln.

Mit dieser Tagung spricht die GSI Personalverantwortliche von Firmen, die Arbeitsmarktdienstleister, die Organisationen der Beschäftigungsförderung sowie interessierte Fachleute an.
Im Rahmen der straff organisierten Tagung stellen sie die Ergebnisse der Modellversuche vor, diskutieren mit Fachleuten aus dem Sektor der Sozialpartner die Wirkungen und stellen Praxisbeispiele vor. Unser Ziel ist erreicht, wenn Sie eine genaue Vorstellung der Modelle der Nachqualifizierung haben und Sie sich einen Transfer in ihrem Verantwortungsbereich vorstellen können.

 Vorträge:

  • Module in der Berufsausbildung (Dr. Gerhard Herz)
  • Entwicklung bundeseingheitlicher Qualifizierungsbausteine aus Ausbildungsberufen des Handwerks für die Ausbildungsvorbereitung und die berufliche Nachqualifizierung (Roland Matzdorf)
  • Kooperationsnetzwerke in der Nachqualifizierung junger Erwachsener mit besonderem Förderbedarf ( Herbert Rüb)
  • Erfolgsfaktoren für die betriebsorientierte Nachqualifizierung (Ursula Krings)
  • Eine zweite Chance: Abschlussbezogene Nachqualifizierung für junge Erwachsene mit Migrationshintergrund (Katrin Gutschow)