
Betriebliches Wissensmanagement ist eine zentrale Managementaufgabe der Zukunft: Die Globalisierung der Märkte und der technische Fortschritt erhöhen den Produktions- und Innovationsdruck auf die Unternehmen. Die Halbwertszeit von Wissen wird immer kürzer. Unternehmen und Mitarbeiter müssen deshalb das Wissen permanent auf seine Aktualität überprüfen und an die geänderten Anforderungen anpassen. Vor dem Hintergrund alternder Belegschaften aufgrund der demografischen Entwicklung gewinnen auch Fragen zum Wissenserhalt und -transfer an Bedeutung.
Doch trotz der bereits langjährigen Diskussion zum Thema "Betriebliches Wissensmanagement" und der Vielzahl bereits entwickelter Verfahrensweisen und Instrumentarien, fehlt es an einer breitenwirksamen Praxis in den Betrieben. Handlungsbedarf besteht vor allem bei der Entwicklung und Verbreitung von praktikablen Umsetzungsmodellen für kleine und mittlere Unternehmen.
Auf der Fachtagung präsentieren Unternehmen und Fachexperten ihre Erfahrungen mit der Entwicklung betrieblicher Wissensmanagementstrategien. Im Mittelpunkt stehen zwei Tools, die einen unkomplizierten und wirkungsvollen Einstieg in das Wissensmanagement ermöglichen:
Im Projekt "Zukunft Wissen" haben Betriebe modellhaft die beiden Instrumente eingeführt. Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Organisationen und Verbänden laden wir herzlich ein, die Ergebnisse aus den Modellprojekten zu diskutieren. Nutzen Sie die Anregungen, Hinweise und Expertentipps für die Entwicklung der Ressource Wissen in Ihrem Unternehmen.
Die Tagung wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen der Initiative "FIT für den Wissenswettbewerb".
Das Programm zur Veranstaltung erhalten Sie hier.
Mit Fragen zur Fachtagung können Sie sich an Hanswalter Bohlander wenden.
Nachfolgend finden Sie die Präsentationen der Vorträge zum Download.
Ziele, Erfahrungen und Erkenntnisse des Projektes "Zukunft Wissen"
Dr. Thomas Mühlbradt, GOM
Wissen für die Zukunft des Unternehmens nutzen
Michael Strothotte, Polysius AG
Fachforum 1: Expertenwissen bedarfsorientiert nutzen
Dr. Thomas Mühlbradt
Frauke Müller-Brandt, Beschäftigungsförderung Göttingen
Heinz-Peter Werminghaus, Gesellschaft für Beratung, Transfer, Innovation
Fachforum 2: Erfahrungen mit der Wissensbilanz
Mart Kivikas, Wissenskapital Edvinsson & Kivikas
Dr. Horst Poimann, Neurochirurgische Gemeinschaftspraxis
Mit der Wissensbilanz das immaterielle Vermögen erfassen
Prof. Dr. Inge Wulf, TU Clausthal