
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Alterung der Gesellschaft stehen auch die Unternehmen der Altenpflege künftig vor großen personalpolitischen Herausforderungen. Auf der einen Seite wächst die Zahl der Pflegebedürftigen und auf der anderen Seite stehen immer weniger Pflegekräfte zur Verfügung, deren Durchschnittsalter in Zukunft deutlich höher sein wird. Ebenfalls demografisch bedingt wird es in Zukunft noch schwieriger werden, junges, qualifiziertes Fachpersonal zu gewinnen. Schon heute können viele Einrichtungen ihre Stellen nicht adäquat besetzen. Schreibt man die gegenwärtigen Zahlen fort, droht eine Unterversorgung an Pflegekräften. Zudem wandeln sich die Anforderungen an die Pflege. Stichworte sind beispielsweise Kundenorientierung, Ambulantisierung, Professionalisierung und Verdichtung der Arbeitsprozesse sowie Multimorbidität und Hochaltrigkeit der Patienten. Die Einrichtungen der Altenpflege und Krankenhäuser stehen deshalb vor der Frage, wie eine Personalpolitik gestaltet werden kann, die den demografischen Wandel aufgreift und konstruktiv mit ihm umgeht. Das Konzept des Lebenslangen Lernens und die Einbindung von Beschäftigten aller Altersgruppen in Bildungsprozesse werden angesichts alternder Belegschaft bedeutsam.
In dem Vortrag werden folgende Fragen behandelt: