
Der Workshop „Nachqualifizierung möglich machen“ richtete sich an die regionalen Vorhaben der Förderinitiative 2 "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung" des BMBF-Programms "Perspektive Berufsabschluss".
Nachqualifizierung wird nur dann zum Regelangebot, wenn es gelingt, die bestehenden Förderstrukturen für die Qualifizierung arbeitsloser und beschäftigter An- und Ungelernter transparent zu machen, weiter zu entwickeln und zu verstetigen. Dies kann dadurch erreicht werden, indem sich Förderkonzepte in der Nachqualifizierung auf vorhandene Fördermöglichkeiten (ESF, Bund, Land, Stiftungen) beziehen bzw. bei Finanzierungslücken neue Finanzierungsmöglichkeiten erschlossen werden. Aktuelle Rahmenbedingungen sind bei der Finanzierung von umfassenden Nachqualifizierungskonzepten, die Kosten für Kompetenzfeststellungsverfahren, Lernbegleitung, sozialpädgogische Betreuung, Weiterbildung, Freistellungszeiten, flankierende Kosten umfassen, auch zu berücksichtigen. Ebenso wird im Sinne des Cultural Mainstreaming die Verzahnung berufsbezogener Sprachförderung und Nachqualifizierung angestrebt.
Vorgestellt und diskutiert wurden aktuelle Entwicklungen in der Förderlandschaft und Strategien zur Nutzung der Regelförderung in der Nachqualifizierung.
Programm
Einführung (Eva Schweigard-Kahn, f-bb): Überblick über bestehende Förderangebote in der Nachqualifizierung
Fördermöglichkeiten nutzen und weiterentwickeln
Verzahnung von berufsbezogener Sprachförderung und abschlussorientierter Nachqualifizierung
Umsetzung in der Praxis – Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeit