Ausbildungsorientierte Alphabetisierung — Potentiale, Konzepte, Perspektiven

Kurzbeschreibung

Zukünftig stehen Unternehmen deutlich weniger Ausbildungsplatzbewerber und -bewerberinnen zur Verfügung. Ein wesentlicher Grund sind abnehmende Schülerabsolventenzahlen. Zudem entscheiden sich heute mehr Jugendliche für ein Studium als für eine Berufsausbildung. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf der Suche nach Ausbildungsplatzbewerbern sind besonders betroffen, da Jugendliche häufig große Unternehmen für attraktiver halten.

In dem Modellversuch „Ausbildungsorientierte Alphabetisierung“ hat das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ein Förderkonzept entwickelt und erprobt, das die speziellen Rahmenbedingungen am Übergang Schule Beruf und die Lernvoraussetzungen der Zielgruppe berücksichtigt. Es hilft (Aus-) Bildungsverantwortlichen, schriftschwache Jugendliche in heterogenen Lerngruppen zu erkennen und zu fördern.

Während der Fachveranstaltung wird das Förderkonzept mit seinen unterschiedlichen Produkten vorgestellt. Wir laden alle Fachkräfte am Übergang Schule-Beruf, Unternehmen und die interessierte Fachöffentlichkeit herzlich ein, die Ergebnisse und Erfahrungen kennenzulernen.

Datum

14.01.2014

Veranstaltungsort

Haus eckstein
Burgstraße 1-3
90403 Nürnberg

Informationen

Tagungsprogramm

Anmeldefrist verlängert bis zum 20.12.2013

Dokumentationsmaterial

Heterogenität von Jugendlichen als Herausforderung für die Berufliche Bildung
Gisela Westhoff, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Funktionaler Analphabetismus bei Jugendlichen – Hintergründe und Erscheinungsbild
Ursula Krings, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

Ausbildungsorientierte Förderung funktionaler Analphabeten – Methoden und Instrumente
Manuela Schneider, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

Impressionen von der Fachtagung