Inklusion: junge Menschen mit Behinderung in Betrieben ausbilden

Kurzbeschreibung

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert, dass Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des Lebens gleichberechtigt teilhaben können. Für dieses Ziel steht der Begriff Inklusion. Für die Berufsausbildung heißt das: Jugendliche mit Handicaps sollten in einem möglichst „normalen“ Umfeld eine Ausbildung absolvieren können.

Ein erfolgreiches Praxisbeispiel aus der Metropolregion Nürnberg, bei dem Inklusion seit vielen Jahren gelingt, ist das Berufsausbildungswerk Mittelfranken. In dieser Bezirkseinrichtung werden junge Menschen mit Lernbehinderung, sogenannte Rehabilitanden in Kooperation mit Betrieben ausgebildet. Kostenträger ist die Agentur für Arbeit. Der Ansatz des Berufsausbildungswerkes ist inklusiv, wohnort- und betriebsnah, d. h. die Rehabilitanden bleiben in ihrem sozialen Umfeld und der Ausbildungsplatz liegt in der Nähe des Wohnorts. Die jungen Menschen werden in den Partner-Betrieben unter realistischen Bedingungen und den Anforderungen des Arbeitsmarktes entsprechend im Dualen System ausgebildet und qualifiziert.

Dabei kooperiert das BAW mit über 700 Betrieben in der Region Mittelfranken. Auf der Veranstaltung kommen Firmenvertreter und Auszubildende zu Wort, um über die Voraussetzungenfür gelungene Inklusion zu diskutieren und über ihre Erfahrungen zu berichten. Die Verantwortlichen aus der Politik nehmen Stellung zur Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation in Deutschland, zu den dafür nötigen Rahmenbedingungen sowie zu den nächsten Schritten, die UN-Konvention weiter erfolgreich umzusetzen.

Datum

26.06.2014

Veranstaltungsort

Caritas Pirckheimer Haus
Königstraße 64
90402 Nürnberg

Informationen

Informationen zum Programm und zur Anfahrt entnehmen Sie bitte dem Tagungsflyer mit Anmeldeformular