
Die anhaltend schwierige Lage auf dem Ausbildungsmarkt erfordert weitere Anstrengungen der politischen Akteure. Nachfrageorientierte, verkürzte Ausbildungsberufe gelten als eine Möglichkeit, die Schwelle für Betriebe zu verringern, zusätzlich oder neu auszubilden. Außerdem könnten für leistungsschwächere Jugendliche die Chancen auf einen Ausbildungsplatz verbessert werden. Dabei muss auch weiterhin eine hohe Qualität der Ausbildung gewährleistet sein. Es gilt zu prüfen, ob verkürzte Ausbildungsberufe eine sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden drei- und dreieinhalbjährigen Berufen darstellen.
Das f-bb wurde beaufragt, den betrieblichen Bedarf in diesem Tätigkeitssegment zu untersuchen und ein entsprechendes Ausbildungsprofil zu erstellen. Ziel ist es, ein nachfrageorientiertes Berufsprofil zu erarbeiten, welches Beruflichkeit, Beschäftigungsfähigkeit und Durchlässigkeit ermöglicht. Zu diesem Zweck wurden Ergebnisse von vorliegenden Arbeitsplatzanalysen und Fallstudien neu ausgewertet sowie Arbeitskreise mit Ausbildungsexperten aus Betrieben, Kammern und Berufsschulen durchgeführt. Ergänzend dazu haben wir eine schriftliche Befragung bei Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Bayern durchgeführt, um den Bedarf nach einem zweijährigen Elektroberuf quantifizieren zu können.
Gefördert wird das Vorhaben von:
Unterstützt wird das Vorhaben durch:
Ergebnisse der bisherigen Arbeiten werden im Rahmen der Infoveranstaltung vorgestellt und diskutiert. Hier die Dokumention der Ergebnisse: