Zweijährige Berufe – Sinnvolle Ergänzung des Ausbildungsspektrums der Betriebe – Chancen für benachteiligte Jugendliche

Kurzbeschreibung

In den letzten Monaten wurde eine Reihe von Vorschlägen zur Modernisierung der Berufsausbildung in Deutschland erarbeitet. Alle haben das Ziel, sowohl den Einstieg in Ausbildung als auch Durchstiegsmöglichkeiten zu verbessern sowie durch moderne und gestaltungsoffene Berufe den sich rasch wandelnden Qualifikationsanforderungen in den Betrieben gerecht zu werden.

Ein Weg zur Erreichung dieses Ziels wird darin gesehen, das Bildungsangebot des Dualen Systems durch Berufe mit unterschiedlich anspruchsvollen Qualifikationsprofilen zu differenzieren.

Resultat einer Reihe von Untersuchungen des f-bb ist, dass sich in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie verschiedene Anforderungsniveaus herausgebildet haben, für die es bisher nur partiell passende Ausbildungsangebote gab. Diese Lücke sollte der im Jahr 2004 eingeführte zweijährige Beruf „Maschinen- und Anlagenführer/in“ schließen. Das f-bb hat die Einführungsphase der neuen Ausbildung wissenschaftlich begleitet.

Im Rahmen der Veranstaltung werden Fragen thematisiert, die bei der Einführung zweijähriger Berufe eine wichtige Rolle spielen. Verschiedene Betriebe stellen ihre Erfahrungen vor. Am Beispiel des/der Maschinen- und Anlagenführers/in diskutieren Experten aus der betrieblichen Ausbildungspraxis, der Berufsbildungsforschung und weitere Akteure der beruflichen Bildung u. a. die Themen Beschulung, Durchlässigkeit und Zielgruppenspezifik.

Datum

10.10.2007

Veranstaltungsort

Haus Eckstein
Nürnberg

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