Dritter Workshop "Nachqualifizierung möglich machen"

Kurzbeschreibung

Der Workshop „Nachqualifizierung möglich machen“ richtete sich an die regionalen Vorhaben der Förderinitiative 2 "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung" des BMBF-Programms "Perspektive Berufsabschluss".

Nachqualifizierung wird nur dann zum Regelangebot, wenn es gelingt, die bestehenden Förderstrukturen für die Qualifizierung arbeitsloser und beschäftigter An- und Ungelernter transparent zu machen, weiter zu entwickeln und zu verstetigen. Dies kann dadurch erreicht werden, indem sich Förderkonzepte in der Nachqualifizierung auf vorhandene Fördermöglichkeiten (ESF, Bund, Land, Stiftungen) beziehen bzw. bei Finanzierungslücken neue Finanzierungsmöglichkeiten erschlossen werden. Aktuelle Rahmenbedingungen sind bei der Finanzierung von umfassenden Nachqualifizierungskonzepten, die Kosten für  Kompetenzfeststellungsverfahren, Lernbegleitung, sozialpädgogische Betreuung, Weiterbildung, Freistellungszeiten, flankierende Kosten umfassen, auch zu berücksichtigen. Ebenso wird im Sinne des Cultural Mainstreaming die Verzahnung berufsbezogener Sprachförderung und Nachqualifizierung angestrebt.

Vorgestellt und diskutiert wurden aktuelle Entwicklungen in der Förderlandschaft und Strategien zur Nutzung der Regelförderung in der Nachqualifizierung.

Datum

03.03.2010

Veranstaltungsort

Haus eckstein
Burgstr. 1-3
90403 Nürnberg

Informationen

Programm

  • 9.00 Uhr Begrüßungskaffee
  • 9.30 Uhr Einführung
    Überblick über bestehende Förderangebote in der Nachqualifizierung (Eva Schweigard-Kahn, f-bb)
  • 10.00 Uhr Fördermöglichkeiten nutzen und weiterentwickeln
    Impulsreferate:
    - Regelangebote der Arbeitsförderung für Nachqualifizierung nutzen aus Sicht eines Bildungsdienstleisters (Gottfried Hönekopp, bfz Nürnberg)
    - Finanzierungsmöglichkeiten für die Nachqualifizierung – Betrachtung der Basisinstrumente im Kontext des § 16f SGB II (Martin Gnüchwitz, BBJ Service Potsdam)
  • 12:15 Uhr Verzahnung von berufsbezogener Sprachförderung und abschlussorientierter Nachqualifizierung
    Impulsreferate:
    - Berufsbezogene Deutschförderung im Rahmen des ESF-BAMF-Programms – bisherige Erfahrungen (Jens Reimann, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Nürnberg)
    - Kombination berufsbezogener Sprachanteile in Qualifizierungsmaßnahmen (Ingrid Kortmeyer-Pohl, Bundesagentur für Arbeit Nürnberg)
  • 13.15 Uhr Mittagspause
  • 14.00 Uhr Umsetzung in der Praxis – Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeit
    - BA-Regelförderung für beschäftigte An- und Ungelernte
    - BA-Regelförderung für arbeitslose An- und Ungelernte
    - Bundesweite und landesweite Förderangebote
  • 16.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Dokumentationsmaterial

Einführung (Eva Schweigard-Kahn, f-bb): Überblick über bestehende Förderangebote in der Nachqualifizierung

Fördermöglichkeiten nutzen und weiterentwickeln

Verzahnung von berufsbezogener Sprachförderung und abschlussorientierter Nachqualifizierung

Umsetzung in der Praxis – Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeit

Gruppenaufteilung und zentrale Fragen

Ergebnisse der rotierenden Gruppenarbeit