Fachkräftestrategien in Ostdeutschland

Vortragstitel

Ostdeutsche Herausforderungen – Arbeitsmarkt und Fachkräftesicherung

Kurzbeschreibung

Der demografische Wandel in Deutschland wird sich in den kommenden Jahren in sinkenden Bevölkerungs- und Erwerbszahlen niederschlagen. Die ostdeutschen Bundesländer sind hiervon in besonderer Weise betroffen. So ist infolge des Geburteneinbruchs in den Jahren nach der Wiedervereinigung bereits heute schon deutlich auf dem Ausbildungsmarkt zu spüren.

Vor allem kleine Unternehmen in wissensintensiven Branchen stehen angesichts des raschen Wandels vom Arbeitskräfteüberschuss hin zur Verknappung von Arbeitskräften zunehmend vor Schwierigkeiten. Gleichzeitig gibt es in vielen ostdeutschen Regionen immer noch hohe Arbeitslosigkeit und ungenutzte Potenziale auf dem Arbeitsmarkt.

Für die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Wirtschaft und für den gesellschaftlichen Wohlstand ist die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal zentrale Voraussetzung. Deshalb müssen gerade die Akteure in den ostdeutschen Bundesländern Strategien entwickeln, um einem Fachkräftemangel frühzeitig und nachhaltig vorzubeugen.

Zentrale Fragen der Tagung „Fachkräftestrategien in Ostdeutschland“ sind:

  • Welche beschäftigungspolitischen Herausforderungen und Handlungsfelder der ostdeutschen Länder gibt es im Spannungsfeld von Fachkräftebedarf, demografischem Wandel und Arbeitsmarktpolitik?
  • Welche förderpolitischen Schwerpunkte werden, auch mit Blick auf die kommende ESF-Förderperiode, in Ostdeutschland gesetzt?
  • Welche Möglichkeiten und Modelle gibt es bei der Erschließung und Integration ausländischer Fach-kräfte und der Entwicklung einer Willkommenskultur?

Die Veranstaltung ist eingebettet in die „Zukunftsinitiative Fachkräftesicherung in Ostdeutschland“ des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer im Bundesministerium des Innern, in deren Rahmen gemeinsam mit den ostdeutschen Ländern, Kammern und Sozialpartnern regionenspezifische Ansätze der Fachkräftesicherung entwickelt wurden.

Datum

09.04.2013

Referent

Prof. Dr. Eckart Severing

Veranstaltungsort

Jerusalemkirche
Lindenstraße 85
10969 Berlin

Dokumentationsmaterial

Dokumentation