ESF-Regiestelle zur Begleitung der Umsetzung der ESF-Richtlinie zur Förderung der beruflichen Weiterbildung von Beschäftigten (Sozialpartnerrichtlinie)

Projektbereich

Weiterbildung

Kurzbeschreibung

Mit der Initiative "weiter bilden", der Richtlinie zur Förderung der beruflichen Weiterbildung von Beschäftigten (Sozialpartnerrichtlinie), werden die Anstrengungen der Sozialpartner zur Stärkung der Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten und Unternehmen unterstützt.

Die Programmumsetzung wird durch eine Steuerungsgruppe begleitet, die partnerschaftlich unter Beteiligung von Vertretern des BMAS und der Sozialpartner zusammenarbeitet.

Im Auftrag dieser Steuerungsgruppe arbeitete die Regiestelle und unterstützte sie bei der Programmumsetzung. Kernziel der Regiestelle war die Beratung und Begleitung der Programmverantwortlichen sowie der Sozialpartner bei der Ausgestaltung, Umsetzung und Weiterentwicklung des Programms.

Die Arbeit der Regiestelle endete am 31.12.2012. Die Evaluation und der Transfer der Ergebnisse aus der Initiative "weiter bilden" erfolgt im Rahmen eines Transfer-Projektes, das von den Konsortialpartnern f-bb und DGB Bildungswerk bis März 2015 umgesetzt wird.

Zielsetzung

Die Regiestelle gewährleistete die Koordinierung des Gesamtprogramms und die Unterstützung der Programmdurchführung in zweierlei Hinsicht: Zum einen ging es darum, Programmaktivitäten in die Betriebe hineinzutragen und Zielsetzungen des Programms bei betrieblichen Akteuren und Sozialpartnern durch Aktivitäten der Regiestelle zu verankern; zum anderen war es notwendig, betriebliche oder regionale Besonderheiten rückzuspiegeln und eine Datenbasis sowie einen Erfahrungshintergrund für die Weiterentwicklung von Programmstrukturen im Sinne eines lernenden Programms zu liefern.

Zu den Kernaufgaben der Regiestelle zählten:

  • Sensibilisierung und Mobilisierung von Sozialpartnern, Betrieben, Betriebsräten, Personalräten und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern für die Initiative
  • Unterstützung der Sozialpartner bei der Vorbereitung von Sozialpartnervereinbarungen zur Weiterbildung
  • Beratung und Unterstützung von Betrieben und Sozialpartnern bei der Antragstellung und bei der Entwicklung von Projekten, Begleitung bei ihrer Durchführung
  • Vernetzung der Projekte und Organisation des Erfahrungsaustauschs
  • Monitoring und Evaluation der Projekte und der Programmumsetzung
  • Unterstützung der Steuerungsgruppe
  • Erstellung eines Verzeichnisses der Sozialpartnervereinbarungen zur Weiterbildung
  • Transferaktivitäten sowie eine programmbezogene Öffentlichkeitsarbeit

Laufzeit

01.05.2009-31.12.2012

Veranstaltungen

Fachartikel

Weber, B.; Mohr, B.: Engagement der Sozialpartner in der betrieblichen Weiterbildung. In: W&B - Wirtschaft und Beruf, 01-02.2012. 2012, S. 34-35
Download (0,21 MB)

Döring, O.; Oelker, S.: Dem Fachkräftemangel effektiv begegnen. In: Weiterbildung - Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends, 6/2010. 2010, S. 10-13

Mohr, B.: Weiterbildung ist die zentrale Ressource. In: Bildung + Innovation, Online-Magazin des Bildungsservers, Juli 2010. 2010
Download (0,06 MB)

Baer, C.: Newsletter "weiter bilden" 1/2010. Ausgabe 1/2010 vom Juli 2010.
Download (0,12 MB)

Baer, C.: Newsletter "weiter bilden" 2/2010. Ausgabe 2/2010 vom November 2010.
Download (0,13 MB)

Baer, C.: Newsletter "weiter bilden" 3/2011. Ausgabe 3/2011 vom April 2011.
Download (0,22 MB)

Baer, C.: Newsletter "weiter bilden" 4/2011. Ausgabe 4/2011 vom Juli 2011.
Download (0,18 MB)

Baer, C.: Newsletter "weiter bilden" 5/2011. Ausgabe 5/2011 vom Oktober 2011.
Download (0,17 MB)

Newsletter "weiter bilden" 2/2013. Ausgabe 2/2013 vom Dezember 2013.
Download (0,25 MB)

Baer, C.: Newsletter "weiter bilden" 7/2012. Ausgabe 7/2012 vom April 2012.
Download (0,3 MB)

Baer, C.: Newsletter "weiter bilden" 8/2012. Ausgabe 8/2012 vom August 2012.
Download (0,19 MB)

Baer, C.: Newsletter "weiter bilden" 9/2012. Ausgabe 9/2012 vom Dezember 2012.
Download (0,83 MB)

Materialien

Programmfolder
Der Folder informiert über die Ziele der ESF-Initiative "weiter bilden", die Voraussetzungen für die Teilnahme am Programm und die Begleitung durch die Regiestelle Weiterbildung.

Grundlegende Voraussetzung für die Teilnahme an der Initiative ist das Vorhandensein eines Qualifizierungstarifvertrags in der Branche. Die Tarifpartner können zur Beteiligung an der Richtlinie aber auch Vereinbarungen zur Weiterbildung abschließen. Der Leitfaden zum Abschluss einer Sozialpartnervereinbarung gibt Anregungen und Hilfestellung, wer eine solche Vereinbarung abschließen und wie hierbei vorgegangen werden kann.

Der Leitfaden zur Einreichung einer Interessenbekundung bündelt Informationen zu formalen Fördervoraussetzungen der Bundesinitiative "weiter bilden" und gibt Hinweise zum Ausfüllen des Interessenbekundungsformulars.

Auch in der Initiative „weiter bilden“ ist das Ziel, die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu fördern, verankert. Hilfe bei der Integration eines Konzepts zum Gender Mainstreaming in der Interessenbekundung bietet der Leitfaden Gleichstellung.

Im Leitfaden zur inhaltlichen Ausgestaltung von Projekten werden die fünf Grundmuster von Projektvorhaben, die im Verlauf des Votierungsprozesses identifiziert wurden, anhand anonymisierter Projektbeispiele beschrieben. Der Leitfaden kann damit Anregungen zur Projektgestaltung geben und bei der Konkretisierung von Projektideen unterstützen.

Mit der Initiative „weiter bilden“ ist das Ziel verbunden, dass die Ergebnisse der ESF-geförderten Projekte verstetigt und entsprechend der jeweiligen kontextuellen Erfordernisse weiter genutzt werden. Der Leitfaden zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Projekte zeigt ressourcenschonende Methoden und Verfahren zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Projekte auf.

Mittlerweile ist eine Reihe der zur Förderung empfohlenen Vorhaben an den Start gegangen und hat Erfahrungen mit der Projektumsetzung gemacht. Die Regiestelle Weiterbildung begleitet die Projektvorhaben dabei und dokumentiert deren erste Erfahrungen. In der vorliegenden Sammlung Gute-Praxis-Beispiele: Aufbau von Strukturen werden eine Reihe gelungener Umsetzungen von Projektideen unter den spezifischen Voraussetzungen des Förderprogramms vorgestellt. Dabei werden spezifische Erfolgsfaktoren der Projekte dargestellt.

Partner

  • DGB Bildungswerk e.V.
    DGB Bildungswerk e.V.

Förderung

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Europäischer Sozialfonds
    Europäischer Sozialfonds
  • Europäische Union (EU)
    Europäische Union (EU)

Kontakt

Dr. Barbara MohrTelefon: +49 911 27779-33mohr.barbara(at)f-bb.deDr. Barbara Mohr