Studie "Effizienz der Inklusionsberatung für Betriebe und Ausbilderinnen und Ausbilder"

Projektbereich

Weiterbildung

Kurzbeschreibung

Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen am politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben ist unerlässlich, um ein selbstbestimmtes Leben aller Bürger zu ermöglichen. Dies setzt eine Chancengleichheit in der Bildung und die berufliche Integration für einen selbstbestimmten Platz in einer barrierefreien Gesellschaft voraus. Für dieses Ziel steht der Begriff "Inklusion".

Aufgrund des demographischen Wandels spielen die Fachkräftesicherung und mittelbar auch die Inklusion eine immer wichtigere Rolle. Jugendliche mit Behinderung sollen möglichst in einer anerkannten Ausbildung in einem Betrieb und nicht, wie oftmals der Fall, außerbetrieblich ausgebildet werden. Eine besondere Herausforderung ist daher die fachgerechte Beratung der Betriebe und ihrer Ausbilderinnen und Ausbilder durch die zuständigen Stellen.

Das Wissen, auf welchen Wegen und mit welchen konkreten Inhalten und in welchem Umfang bzw. auf welchen Gebieten die Beratungsfachkräfte geschult werden müssten, um die Inklusionsberatung insgesamt zu optimieren und den Jugendlichen mit Behinderung im Übergang in eine betriebliche Ausbildung und die Betriebe bzw. Ausbilderinnen und Ausbilder besser unterstützen zu können, liegt derzeit nicht vor. Die Studie soll dieses Wissen evidenzbasiert generieren. 

Zielsetzung

Die Studie soll ausgehend davon den Wissensstand und den Beratungsbedarf von Inklusionsberatungsfachkräften und Ausbilderinnen und Ausbildern in kleinen und mittleren Betrieben ermitteln und ersteren repräsentativ abbilden. Hieraus sollen Schlussfolgerungen gezogen werden können, inwieweit die zuständigen Stellen der Unterstützung beispielsweise durch weitere Schulungsangebote bedürfen und welche Unterstützungsangebote von ihnen bereits genutzt werden. Die Studienergebnisse sollen darüber hinaus bei etwaigen Anpassungen der Rahmenregelungen und Rahmencurricula im rehabilitationspädagogischen Bereich berücksichtigt werden. Methodisch verknüpft die Studie ein qualitatives mit einem quantitativen Untersuchungsdesign. Im Sinne einer Methodentriangulation sind der Wissensstand und der Beratungsbedarf durch qualitative Interviews und durch eine standardisierte Befragung (online) zu ermitteln, zu quantifizieren und zu verifizieren.

Laufzeit

01.12.2014-30.11.2015

Veranstaltungen

Kompetenzfeldzuordnung

Berufliche Integration

Fachliche Betreuung

  • Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
    Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Förderung

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kontakt

Dr. Matthias KohlTelefon: +49 911 27779-868kohl.matthias(at)f-bb.deDr. Matthias Kohl