
Behördenmitarbeiter sind zunehmend mit Menschen mit Migrationshintergrund konfrontiert. Um bewusste und vor allem auch ungewollte Diskriminierungen im behördlichen Umgang mit ihnen zu vermeiden, müssen sie ihre interkulturelle Kompetenz erweitern. Im Projekt werden dazu Trainingsbausteine entwickelt, die im Verfahren des Blended Learning kurze Präsenzseminare mit Internet-Lernmodulen kombinieren.
Das Projekt entwickelt und erprobt in Zusammenarbeit mit Verwaltungsschulen und Fachhochschulen in mehreren europäischen Ländern ein interkulturelles Training, das sich insbesondere an die Zielgruppe der Behördenmitarbeiter aller Hierarchieebenen richtet. Das Ziel des Trainings ist es, Diskriminierung von Migranten zu verhindern, Missverständnisse im Umgang mit ihnen abzubauen und zu einer besseren Integration in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft beizutragen. Die Akzeptanz des Trainings wird dadurch erhöht, dass kurze Präsenzseminare mit Internet-Bausteinen zum Selbststudium kombiniert werden. Freistellungszeiten für das Training und die Kosten der Durchführung lassen sich so erheblich reduzieren, und das Training kann von sehr vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Zielgruppe wahrgenommen werden. Die Module sind so konzipiert, dass auch eine Bearbeitung ohne ein einführendes Seminar und ohne begleitendes Teletutoring möglich ist.