AQUA – alternsgerechte Qualifizierung

bfzDieses Projekt wird von der bfz Bildungsforschung durchgeführt.

Projektbereich

Weiterbildung

Kurzbeschreibung

Im Kontext der Bewältigung des demografischen Wandel erprobte das Projekt AQUA betriebliche Lernformen, die auch für ältere und älter-werdenden Beschäftigte geeignet sind. Das im Projekt entwickelte Lernarrangement „EQUA – erfahrungsbezogene Qualifizierung“ lässt sich mit relativ geringem Aufwand arbeitsplatznah realisieren. Es ist somit auch für kleinere Unternehmen gut geeignet.

Das EQUA-Training wurde in Unternehmen unterschiedlicher Branchen mit Sitz in der Metropolregion Nürnberg erprobt. Als Besonderheit kann gelten, dass auch Beschäftigte in der Produktion einbezogen wurden. Die Vielfalt der Themen spiegelt die Flexibilität des Konzepts. Als Beispiele seien genannt: „Werker optimieren ihren Arbeitsplatz“, „Mein künftiger Arbeitsplatz“ für Beschäftigte in Reorganisation, Meister-Training zu „Qualifikation im Zusammenhang mit der Alterung der Belegschaft“.

„Facharbeiter in der Lebensmitte“ war ein Teilprojekt, in dem ein KMU seine an- und ungelernte Frauen in der Montage zum/zur Facharbeiter/in weiterqualifizierte. Zur Aktivierung des selbstgesteuerten Lernens wurde eine Lernbegleitung nach dem EQUA-Modell eingerichtet.

Die bfz Bildungsforschung koordiniert das Teilprojekt, leitet die Konzeptentwicklung und evaluiert die Trainingsdurchführung.

 

Zielsetzung

Betriebe müssen sich – angesichts des demografischen Wandels – auf eine veränderte Altersstruktur ihrer Belegschaften einstellen. Um sicherzustellen, dass die Qualifikationen auch der älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem neuesten Stand sind, und die Betriebe wettbewerbsfähig bleiben, wird die Weiterbildungs- und Qualifizierungspraxis bei älteren Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auch zum Thema von Personalverantwortlichen und Unternehmensleitungen.

Das Projekt AQUA zielt darauf, praxisnahe Handlungsempfehlungen zu Lernarrangements für betriebliche Weiterbildung zu geben, die auch für ältere Beschäftigte geeignet sind. Betriebe und Verwaltungen, Beschäftigte und Arbeitsuchende bekommen in Broschüren und Leitfäden Hinweise zu Umsetzungsstrategien. Dafür werden neue Forschungen zu Bildungsbedarfen Älterer genutzt und mit Evaluationsergebnissen aus der ersten Projektlaufzeit (2002-2005) verknüpft. Die gewonnenen Erkenntnisse und die Erfahrungen aus den betrieblichen Trainings werden in überbetrieblichen Sensibilisierungsmaßnahmen verbreitet.

Laufzeit

01.01.2006-31.12.2007

Veranstaltungen

Publikationen

Fachartikel

Geldermann, B.: Betriebliche Weiterbildung – ein Leben lang. In: Arbeit und Arbeitsrecht, Heft 02. 2007, S. 72-77
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Hammer, V.: Cross-Curricular-Competencies – ihre Bedeutung für erfahrungsorientierte Qualifizierung in Unternehmen (Kurzfassung). In: Loebe, H.; Severing, E. (Hrsg.): Weiterbildung auf dem Prüfstand. Mehr Innovation durch neue Wege der Qualifizierung, Reihe: Wirtschaft und Bildung, Band 40. Bielefeld: Bertelsmann 2006, S. 205-214
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Geldermann, B.: Der Stellenwert von Bildung und Qualifizierung im demografischen Wandel. In: Loebe, H.; Severing, E. (Hrsg.): Weiterbildung auf dem Prüfstand. Mehr Innovation durch neue Wege der Qualifizierung, Reihe: Wirtschaft und Bildung, Band 40. Bielefeld: Bertelsmann 2006, S. 129-138

Hammer, V.; Reschke, W.; Hörwick, E.: Erfahrungen austauschen. In: Personalwirtschaft, Heft 06. 2006, S. 14-16
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Räume öffnen - Erfahrungen austauschen. In: Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (Hrsg.): DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, Heft IV. Bonn 2006, S. 36-38
Download (0,09 MB)

Geldermann, B.; Baigger, J.-F.; Schulze, F.: Bericht zur Unternehmensbefragung: Zur Situation erfahrener Beschäftigter in Betrieben der Region Nürnberg. Nürnberg 2003
Download (0,36 MB)

Materialien

Das Projekt "AQUA - alternsgerechte Qualifizierung" ist eine wesentliche Säule des Kompetenzbereichs "Demografie und alternde Belegschaften" im f-bb und der bfz Bildungsforschung. Seit 2002 wurden Lernformen entwickelt und erprobt, die (auch) für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geeignet sind.

Partner

  • Stadt Nürnberg
    Stadt Nürnberg
  • Noris-Arbeit gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft der Stadt Nürnberg, Projektabteilung
    Noris-Arbeit gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft der Stadt Nürnberg, Projektabteilung
  • ffw – Gesellschaft für Personal- und Organisationsentwicklung
    ffw – Gesellschaft für Personal- und Organisationsentwicklung
  • SI research & consult
    SI research & consult
  • Jobcenter Nürnberg-Stadt
    Jobcenter Nürnberg-Stadt
  • Deutscher Gewerkschaftsbund Industrieregion Mittelfranken
  • Handwerkskammer für Mittelfranken
    Handwerkskammer für Mittelfranken
  • IG Metall Verwaltungsstelle Nürnberg
    IG Metall Verwaltungsstelle Nürnberg
  • Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken
    Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken
  • Siemens I & S Geschäftsbereich ICS51
  • Stadt Erlangen
    Stadt Erlangen
  • Stadt Fürth
    Stadt Fürth
  • Stadt Nürnberg Ausländerbeirat
  • Stadt Nürnberg Aussiedlerbeirat
  • Stadt Schwabach
    Stadt Schwabach
  • Bildungszentrum der Stadt Nürnberg
    Bildungszentrum der Stadt Nürnberg
  • AOK Bayern, Nürnberg
    AOK Bayern, Nürnberg
  • Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg
    Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg
  • TIAD – Deutsch-Türkischer Unternehmerverein in Mittelfranken e.V.
  • A.GE – Agentur für Generationen-Marketing
  • AAU – Ausbildungsring ausländischer Unternehmer e.V.
    AAU – Ausbildungsring ausländischer Unternehmer e.V.
  • Otto-Friedrich-Universität Bamberg
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Wissenschaftliche Begleitung

  • isob - Institut für sozialwissenschaftliche Beratung GmbH
    isob - Institut für sozialwissenschaftliche Beratung GmbH

Bewilligungsstelle

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Förderung

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Auftraggeber

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Kontakt

Dr. Ottmar DöringTelefon: +49 911 27779-14doering.ottmar(at)f-bb.deDr. Ottmar Döring