Studie „Anerkennung informellen und nicht formalen Lernens“

Projektbereich

Internationalisierung der Berufsbildung

Kurzbeschreibung

In Deutschland – wie in anderen europäischen Staaten – wird intensiv darüber diskutiert, wie Ergebnisse nicht-formalen und informellen Lernens besser erfasst und bewertet („validiert“) werden können. Insbesondere Menschen ohne formalen Schul-  oder Berufsabschluss, aber mit langjähriger Berufserfahrung, und auch Menschen mit ausländischen Abschlüssen, die sich im Rahmen von Anerkennungsverfahren schwer einschätzen lassen, können von einer Validierung profitieren. Der Rat der Europäischen Union hat den Mitgliedstaaten am 20. Dezember 2013 empfohlen, Validierungsverfahren zu etablieren.

In einigen Ländern Europas gibt es bereits solche Verfahren, die zu arbeitsmarktverwertbaren Zertifikaten oder Zugangsberechtigungen im Bildungssystem führen. Die Studie, die im Rahmen des Projekts „Weiterbildung für alle“ der Bertelsmann Stiftung durchgeführt wird, untersucht Möglichkeiten der Übertragung dieser Verfahren in das deutsche Bildungssystem.

Zielsetzung

Mit der Studie werden zwei Zielsetzungen verfolgt:

  • Validierungsverfahren in ausgewählten Ländern Europas werden dargestellt. Experten aus Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, der Schweiz und Großbritannien analysieren den Status quo der Validierung in ihren Ländern und erläutern ihre Vorteile für Menschen mit geringer formaler Qualifikation.
  • Möglichkeiten des Transfers in das deutsche Bildungssystem werden diskutiert, Voraussetzungen und Rahmenbedingungen einer Implementierung in Deutschland werden aufgezeigt. Damit wird der Erfahrungsaustausch in Europa gefördert.

Laufzeit

01.08.2014-31.12.2014

Kompetenzfeldzuordnung

Europäisierung der Berufsbildung
Prüfung, Zertifizierung und Qualität

Auftraggeber

  • Bertelsmann Stiftung
    Bertelsmann Stiftung

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