Hyalit – Hybride Arrangements des Lernens mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien

bfzDieses Projekt wird von der bfz Bildungsforschung durchgeführt.

Projektbereich

Internationalisierung der Berufsbildung

Kurzbeschreibung

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden vorfindliche Ansätze von "Blended Learning" hinsichtlich kompetenzförderlicher Potenziale untersucht, die medienübergreifenden Lernarrangements innewohnen. Dabei wird davon ausgegangen, dass nach Art eines "Baukastens" organisierte Lernsysteme in besonderer Weise geeignet sind, selbst organisierte Lernprozesse in multiplen Kontexten zu unterstützen. Im Mittelpunkt stehen solche Lernarrangements der betrieblichen Weiterbildung (für unterschiedliche Zielgruppen im Unternehmen), die Elemente des Lernens im Netz und mit Multimedia integrieren.

Zielsetzung

Ziel der Untersuchung ist die Erhebung positiver Entwicklungsmöglichkeiten von Blended Learning unter den Gesichtspunkten

  • ihrer sozialen Anschlussfähigkeit (Integration in die Lernkulturen von Organisationen),
  • der Erzielung von Akzeptanz bei den Lernenden und
  • der Berücksichtigung der bei diesen erforderlichen und zu entwickelnden Kompetenzen.


Projektprodukte sind:

  • eine Analyse des Ist-Zustands aufgrund von Internet- und Literaturrecherchen und Experteninterviews,
  • eine Handreichung für Unternehmen und Institutionen und
  • Vorschläge für das methodische Vorgehen bei künftigen empirischen Forschungen zum optimalen Erwerb von Kompetenzen in Blended-Learning-Arrangements

Laufzeit

01.07.2003-30.06.2004

Fachartikel

Hölbling, G.: Hybride Arrangements des Lernens mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (HYALIT). In: ABWF/QUEM (Hrsg.): E-Lernen: Hybride Lernformen, Online-Communities, Spiele. QUEM-report, Heft 92. Berlin 2005, S. 15-127

Hölbling, G.: Blended Learning – Anstoß für innovative Unternehmenskonzepte?. In: ABWF (Hrsg.): QUEM Bulletin, Heft 1. 2005, S. 8-10

Reglin, T.: Usability – ein Kernbegriff in der Diskussion um die Qualität netzgestützten Lernens. In: Mandl, H.; Hense, J.; Kruppa, K. (Hrsg.): E-Learning: Qualität und Nutzerakzeptanz sichern. Bielefeld 2004, S. 77-91

Reglin, T.: Welche Infrastruktur benötigt eLearning?. In: Hahne, K.; Zinke, G. (Hrsg.): Virtuelle Kompetenzzentren und Online-Communities zur Unterstützung arbeitsplatznahen Lernens. Bielefeld 2004, S. 125-142
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Reglin, T.: Zwischen Effizienzversprechen und Sachzwang – Auf dem Weg zu einer systematischen Zielreflexion im eLearning. In: Institut der deutschen Wirtschaft (Hrsg.): E-Learning: Theorie und betriebliche Praxis. Köln 2004, S. 9-34
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Reglin, T.; Speck, C.: Zur Kosten-Nutzen-Analyse von E-Learning. In: Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e.V. (Hrsg.): Leitfaden E-Learning. München 2003, S. 221-235
Download (0,2 MB)

Reglin, T.; Rutz, A.: Organisatorisches Lernen nur die Spitze des Eisbergs, Interview. In: Jugendstiftung Baden-Württemberg (Hrsg.): ProjektArbeit, Heft 2. 2003, S. 58-60

Reglin, T.: Was bedeutet Usability netzgestützter Lehr-/Lernsysteme?. In: Nuissl, E.; Schiersmann, C.; Siebert, H. (Hrsg.): Literatur- und Forschungsreport Weiterbildung, Heft 48. 2001, S. 51-66
Download (0,11 MB)

Fachliche Betreuung

  • Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung e.V. Projekt QUEM
    Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung e.V. Projekt QUEM

Förderung

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Europäische Union
    Europäische Union

Kontakt

Dr. Thomas ReglinTelefon: +49 911 27779-44thomas.reglin(at)f-bb.deDr. Thomas Reglin