Professionalisierung von Akteuren des Übergangsmanagements durch aktive Vernetzung mit regionalen Branchen und Betrieben sowie durch Ausbau und Verstetigung bestehender Netzwerke am Übergang Schule-Beruf

Projektbereich

Ausbildung und Bildungsplanung

Kurzbeschreibung

In Bayern haben die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Knapp 10 Prozent der 2013 gemeldeten Lehrstellen konnten nicht besetzt werden. Gleichzeitig blieb für mehr als 1.000 Bewerber/‐innen – vor allem leistungsschwächere und benachteiligte – die Suche nach einem Ausbildungsplatz erfolglos. Diese Situation wird sich durch den fortschreitenden demografiebedingten Bewerberrückgang weiter verschärfen.

Die systematische Bündelung aller am Übergang Schule‐Beruf vorhandenen Ressourcen wird daher immer wichtiger. Bei konstant hohem Fachkräftebedarf und einer relativ geringen Arbeitslosenquote bei den unter 20-jährigen besteht in Bayern v.a. der Bedarf nach regionalspezifischen Lösungen, um die mangelnde Passung auf regionalen Ausbildungsmärkten auszugleichen.

Akteurinnen und Akteuren des Übergangsmanagements benötigen regional relevante Branchen‐ und Betriebskenntnisse, damit vorhandene berufsrelevante Potenziale und Kompetenzen besser erkannt und entsprechend gefördert werden können. Darüber hinaus ist die regionale Vernetzung und Kooperation der Akteurinnen und Akteure eine wichtige Voraussetzung für eine gelingende Übergangsgestaltung.

Zielsetzung

Das Projekt zielt darauf ab, die Vernetzung regionaler Akteurinnen und Akteure am Übergang Schule‐Beruf untereinander zu vertiefen und die Kooperation mit regionalen Wirtschaftsvertreter/‐innen systematisch auszubauen.

Hierfür werden in sieben Regionen Bayerns Vernetzungsworkshops durchgeführt. Im Rahmen der Veranstaltungen werden unter Beteiligung regional ansässiger Unternehmen Informationen zu regional relevanten Branchen sowie Ausbildungsberufen und deren Umsetzung in der Praxis vermittelt. Die Teilnehmenden bauen dadurch ihre Kompetenz aus, Jugendliche individuell angemessen und am regionalen Bedarf ausgerichtet in ihrer Berufswahl zu beraten und bei der Suche nach entsprechenden Praktika und Ausbildungsstellen zu unterstützen. Darüber hinaus werden sie dabei unterstützt, ihre regionale Vernetzung systematisch aus‐ und gegebenenfalls aufzubauen.

Die Workshops richten sich an Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter, Ausbildungsakquisiteurinnen und -akquisiteure sowie Mentorinnen und Mentoren aus Stiftungen, Vereinen und Verbänden.

Laufzeit

01.10.2014-30.09.2016

Projektflyer

Projektflyer (0,39 MB)

Materialien

1. Workshop Weiden (Luhe-Wildenau):
Übergänge in Ausbildung optimieren

2. Workshop Nürnberg:
Regionale Übergänge in Ausbildung optimieren

3. Workshop Aschaffenburg:
Regionale Übergänge in Ausbildung optimieren – Jugendliche mit Startschwierigkeiten als Bewerberpotenzial

4. Workshop Augsburg:
Jugendliche mit Startschwierigkeiten auf dem Ausbildungsmarkt als Bewerberpotenzial

5. Workshop Passau:
Jugendliche mit Startschwierigkeiten auf dem Ausbildungsmarkt als Bewerberpotenzial

6. Workshop Bayreuth
Regionale Übergänge in Ausbildung optimieren – Jugendliche mit Startschwierigkeiten als Bewerberpotenzial

Presseartikel im Main-Echo vom 3.12.2015

Kompetenzfeldzuordnung

Bildungsplanung

Partner

  • Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern
    Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern
  • Bayerische Industrie- und Handelskammern
  • Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Bayern
    Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Bayern

Förderung

  • Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
    Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Kontakt

Dr. Thomas FreilingTelefon: +49 911 27779-41freiling.thomas(at)f-bb.deDr. Thomas Freiling