

Im Ausbildungspakt wurde mit der betrieblichen Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ) ein neues Instrument geschaffen, welches Jugendlichen mit eingeschränkten Vermittlungsaussichten Zugang zu betrieblichen Ausbildungsangeboten eröffnet und bisher nicht ausbildende Betriebe an die Ausbildung heranführt. Das Langzeitpraktikum gibt dadurch Jugendlichen eine Chance, die keine reguläre Lehrstelle gefunden haben. Bei den bisherigen Vermittlungsbemühungen zeigten sich jedoch noch einige Anlaufprobleme: Erstens handelt es sich bei der Vermittlung um einen relativ aufwendigen Matching-Prozess, bei dem die Interessen der Jugendlichen und Ausbildungsbetriebe zusammengeführt werden müssen. Zweitens mangelt es manchmal noch an Akzeptanz der EQJ, weil Informationen fehlen. Schließlich benötigt die Implementierung einen gewissen Vorlauf. Die "Praktikumsbörse EQJ" bietet deshalb Unterstützung an.
Die „Praktikumsbörse EQJ“ soll das neue Instrument EQJ für Jugendliche und Ausbildungsbetriebe transparenter machen, seine Akzeptanz bei ihnen zu erhöhen helfen und schließlich Jugendliche und Ausbildungsbetriebe zielgerichtet zusammenführen. Zusätzlich soll diese Börse der Berufsberatung eine effiziente Vermittlung ermöglichen. Dafür wird im Rahmen eines Pilotprojektes eine Plattform im Internet angeboten, welche die EQJ-Angebote in Nürnberg zur Verfügung stellt, dem Erfahrungsaustausch dient, Werbung für EQJ macht und allgemeine Informationen zu EQJ bereithält.